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Der Kreuzlinger Stadtpräsident
setzt auf den Dialog

Vor hundert Tagen hat Thomas Niederberger sein Amt angetreten. Seit dem 1. März hat er mit gut hundert Menschen Gespräche geführt. Das soll Vertrauen schaffen.
Martina Eggenberger Lenz
Auf Einladung des Kreuzlinger Gewerbeverbandes berichtet Thomas Niederberger über seine ersten 100 Tage im Amt des Stadtpräsidenten. (Bild: Reto Martin)

Auf Einladung des Kreuzlinger Gewerbeverbandes berichtet Thomas Niederberger über seine ersten 100 Tage im Amt des Stadtpräsidenten. (Bild: Reto Martin)

Das Kreuzlinger Gewerbe hatte sich im Wahlkampf als erste Gruppierung überhaupt für Thomas Niederberger ausgesprochen. Deshalb war es nur konsequent, dass der Stadtpräsident gestern sein erstes 100-Tage-Fazit bei just jenem Verband zog. «Unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist», sagte der ehemalige Stadtschreiber. «Jetzt ist meine Schonfrist schon abgelaufen.» Die Anwesenden bekamen einen hoch motivierten und bestens gelaunten Politiker zu sehen. Dass ihm der neue Job «mega gut» gefällt, glaubte man Niederberger aufs Wort. Seine Mission während der ersten Wochen im Amt war Vertrauen schaffen. Mit rund hundert Leuten habe er Gespräche geführt. Der neue Stadtpräsident will wissen, wo die Kreuzlinger der Schuh drückt.

Doch auch das Klima auf der Verwaltung ist Niederberger offensichtlich wichtig. Die gut 200 Mitarbeiter haben von ihm bei einem Anlass auf dem Talent-Campus einen Kompass und einen Karabiner erhalten. Die zwei Gegenstände sollten Neustart und Sicherheit symbolisieren. «Ich will auch die Talente auf unserer Verwaltung fördern», sagte der Stadtpräsident. Auch zu Konstanz hat das neue Stadtoberhaupt schon den Kontakt gesucht. Es gab Treffen mit Oberbürgermeister Uli Burchardt. Dabei sei es darum gegangen, wie die Zusammenarbeit intensiviert werden könne. Dass der alte Hauptzoll jüngst aufgewertet wurde, wirke unterstützend.

Diese Projekte waren wichtig

  • Das neue Stadthaus: Hier gibt es erste Planer-Ausschreibungen, intern wird das Raumprogramm erstellt.
  • Schwimmbad Egelsee: "Es war natürlich schön, dass ich bereits am vierten Arbeitstag das positive Abstimmungsresultat verkünden durfte", sagt Thomas Niederberger. Ein Bauherrenvertreter wurde mittlerweile bestimmt.
  • Neues Verkehrsregime am Boulevard: Umfrage wurde vorgezogen. Nächste Woche gibt es einen runden Tisch mit Gewerbevertretern und Anwohnern. Der Stadtrat wird am kommenden Dienstag entscheiden, wie es weiter geht.
  • Zentrumsentwicklung: Thomas Niederberger setzt sich ein für eine Koordination der Projekte in der Pipeline unter Einbezug aller Betroffenen
  • Ein Coworking-Space soll mit Anschubhilfe der Stadt realisiert werden.
  • Abbruch und Neubau an der Reutistrasse: der Stadtpräsident hat sich für eine gute Lösung für die Mieter eingesetzt.

Es passt zu Thomas Niederberger, dass er seine ersten hundert Tage am Freitag 8. Juni auch mit der Öffentlichkeit feiert, natürlich am Boulevard. «Ich möchte mir einige Feedbacks einholen.» Von 17 bis 19 Uhr gibt es für hundert Rappen eine Wurst.

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