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Der Kandidat für das Kirchenpräsidium von Altnau-Güttingen-Münsterlingen ist gefunden.

Die Suche nach einem Bewerber um das Präsidium der fusionierten katholischen Kirchgemeinde hat ein Ende. Otto Braun stellt sich am 28. November zur Wahl.
Hana Mauder Wick
Otto Braun auf der Treppe der Klosterkirche Münsterlingen. (Bild: Hana Mauder Wick)

Otto Braun auf der Treppe der Klosterkirche Münsterlingen. (Bild: Hana Mauder Wick)

Er ist ein Mann der leisen Töne. Zum ersten Mal hörte er im Frühling von der Suche nach einem Präsidenten für die kürzlich fusionierte Kirchgemeinde Altnau-Güttingen-Münsterlingen. Otto Braun zog diesen Schritt bereits damals in Betracht. Aber er liess den Gedanken wachsen. Nicht, weil es als Nachfolger des 26 Jahre in der Behörde amtierenden Marc Derungs grosse Fussstapfen zu befüllen gilt. Oder weil die Zusammenlegung der katholischen Kirchgemeinden unbekannte Grössen mit sich bringt. «Sondern weil ich mir ganz sicher sein wollte.» Als eine Bekannte bei ihm noch einmal explizit nachhakte, sprang der Funke über. «Nach weiteren Überlegungen nahm ich das Telefon in die Hand und rief Marc Derungs an.»

Ein Blick fürs Detail

Jetzt ist es amtlich. Otto Braun stellt sich am 28. November zur Wahl. Aus den Reihen der Behördenmitglieder dürfte ein Aufatmen zu hören sein. Mit dem Kandidaten steht eine fähige Persönlichkeit in der Startposition. Seine Nähe zur Kirche hat er als Ministrant und Messmer ausgedrückt. Aufgewachsen ist er in Altnau. Seit 1988 wohnt er mit seiner Familie in Scherzingen. Otto Brauns Frau Monika war zwölf Jahre lang Mitglied der Kirchenbehörde und 25 Jahre als Messmervertretung tätig. «Als künftiger Präsident erhoffe ich mir einen unter anderem tiefen Einblick in die Tätigkeit des Seelsorgeteams», sagt der heute 64-Jährige. Das breite Aufgabenprofil ist als 20-Prozent-Pensum deklariert und verspricht einige Herausforderungen. Aber Papierkram schreckt den Technischen Redaktor nicht. Im Gegenteil. Aus seinem Beruf bringt er den Blick fürs Detail mit. Und die Fähigkeit, Spreu vom Weizen zu trennen. «Ich kann mich sehr gut in Sachgebiete einarbeiten», sagt er. «Organisation liegt mir.» Nebst Sach- und Personalfragen ist es vor allem der Bereich «Bauvorhaben», der das Team in naher Zukunft beschäftigen wird: etwa der barrierefreie Zugang zur Kirche Münsterlingen.

Er will als Brückenbauer wirken

Den Überblick behalten und dem Einzelnen Spielraum einräumen – so wünscht er sich als Präsident in spe seine Führungsrolle. Wenn die Wahl klappt, nimmt Otto Braun ab dem 1. Januar seine Aufgaben war. «Jeder Einzelne im Team ist sehr gut aufgestellt. Ich will mich auf das Engagement und das Können aus den bewährten Reihen stützen.» Der Vater von zwei erwachsenen Söhnen sieht sich als Brückenbauer zwischen Gemeinde und Behörde. «Vor 20 Jahren habe ich als Präsident der Schulbehörde Scherzingen die Zusammenlegung mit Landschlacht erlebt», erinnert er sich. Den Zugang zur Bevölkerung hat Otto Braun dank seinem Engagement in der Musikgesellschaft Scherzingen. Die Ausbildung der Jungbläser lag ihm jahrelang am Herzen. «Ich arbeite gern mit Leuten zusammen.»

Die Zukunft mitgestalten

Die dafür erforderliche Zeit für die neue Aufgabe bringt er mit. «Ich werde in einem Jahr bei der Firma Belimed in Sulgen pensioniert», sagt Otto Braun. «Bereits jetzt entstehen neue Freiräume.» Diese könnte er mit dem Präsidium befüllen. In seiner Freizeit will er nach wie vor das Euphonium in der Musikgesellschaft Scherzingen zum Klingen bringen oder mit dem Velo die Bodenseelandschaft geniessen. «Ich freue mich auf die neue Herausforderung», sagt Braun. Mit seinem Flair für Genauigkeit und gesundem Menschenverstand will er die Zukunft der Kirchgemeinde mitgestalten.

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