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Der Jubiläumspreis der Stadt Kreuzlingen geht ans Theater an der Grenze

Das Theater an der Grenze erhält den 10. «Prix Kreuzlingen». Der Anerkennungspreis wird an der Kreuzlinger Bundesfeier übergeben.
Urs Brüschweiler
Fritz Brechbühl, Lukas Huggenberg und Birgit Auwärter vom Theater an der Grenze freuen sich über den «Prix Kreuzlingen» aus den Händen von Stadtpräsident Thomas Niederberger. (Bild: Reto Martin)

Fritz Brechbühl, Lukas Huggenberg und Birgit Auwärter vom Theater an der Grenze freuen sich über den «Prix Kreuzlingen» aus den Händen von Stadtpräsident Thomas Niederberger. (Bild: Reto Martin)

Fritz Brechbühl fehlten fast die Worte. Der Präsident des Kulturvereins Theater an der Grenze durfte an der Kreuzlinger Bundesfeier aus den Händen von Stadtpräsident Thomas Niederberger den «Prix Kreuzlingen» entgegennehmen. Zum zehntem Mal verlieh die Stadt Kreuzlingen diese Wertschätzung für herausragendes Engagement zum Wohle der Allgemeinheit. «Ich finde es voll lässig. Die Freude ist riesig», bedankte sich der Präsident. Er sei überwältigt. «Das ist eine grossartige Anerkennung für unsere Arbeit, die annähernd zu 100 Prozent auf dem Einsatz von Freiwilligen basiert.» Die Laudatio für den Preisträger hatte Anton Brunner gehalten. Er hatte die Bühne während 19 Jahren präsidiert. «51 Jahre Kleintheater zu gestalten ist eine grossartige Leistung.»

Saison für Saison mit Begeisterung

Es brauche viel Enthusiasmus und Begeisterung, ein solches «Schmuckstück der Kultur» so lange am Laufen zu halten. Brunner betonte auch das einmalige Ambiente in der alten, umgebauten Scheune mit 99 Plätzen in der zweiten Reihe der Hauptstrasse. Die Vertreter des Theatervereins erhielten eine Trophäe – ein Unikat – die von der Künstlerin Regula Lanz gestaltet worden war.

Die 1.-August-Feier der Stadt Kreuzlingen im Schützenhaus Fohrenhölzli war sehr gut besucht. Rund 450 Gäste erfreuten sich an den Darbietungen der Jugendmusik unter der Leitung von Stefan Roth sowie der Berner Jodler. Organisiert wird die Bundesfeier jedes Jahr von einem Quartierverein, heuer war die Reihe an Egelshofen mit Präsident Rainer Keller. Er freute sich, die Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger am «schönsten Punkt der Stadt» begrüssen zu dürfen. Führungen auf dem Bauernhof, ein Lampionumzug, ein Funken und DJ-Musik rundeten den Anlass ab.

Markus Hausammann ohne politischen Maulkorb

Die Festrede hielt SVP-Nationalrat Markus Hausammann. Da seine politische Karriere zu Ende gehe, könne er nun frei reden, habe man ihn angespornt. Er habe aber ohnehin nie einen Maulkorb angehabt. Vielleicht sei dies der Grund, weshalb seine Zeit in Bern schon nach acht Jahren zu Ende gehe. Hausammann sparte nicht mit kritischen Worten und mahnte mehr Eigenverantwortung und Bescheidenheit an. Als schlechtes Vorbild nannte er keinen Geringeren als Tennis-As Roger Federer, der 18'000 Quadratmeter Land am Zürichsee für sich beanspruche. Verschiedene Politiker-Kollegen aus dem Bundeshaus bekamen ebenso ihr Fett weg, wie die «Fridays for Future»-Bewegung. «Eigenverantwortung heisst: ‹ich tue›, und nicht: ‹andere sollten›». Wer das beherzige sei glaubhaft und könne auch wieder selbstbewusst auftreten sowie die Freiheit beibehalten – ohne Rahmenabkommen oder andere Knebelverträge.

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