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Der Jubiläums-Höhepunkt von Regio Energie Amriswil

Die Regio Energie Amriswil lud am Wochenende zum Tag der offenen Tür. Die zahlreich erschienenen Besucher waren von der Ausstellung begeistert.
Yvonne Aldrovandi-Schläpfer
Andreas Aebischer, Mitglied der REA-Geschäftsleitung, erklärt den Besuchern die Materialveränderung im Rohrleitungsbau. (Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfer)

Andreas Aebischer, Mitglied der REA-Geschäftsleitung, erklärt den Besuchern die Materialveränderung im Rohrleitungsbau. (Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfer)

Die Regio Energie Amriswil (REA) hat ihr Jubiläumsjahr mit einem Tag der offenen Tür abgeschlossen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten am Samstag die Gelegenheit, sich einen Einblick in die 100-jährige Geschichte sowie in die heutigen Aufgaben zu verschaffen. Die Belegschaft der REA stand ihnen dabei Red und Antwort. Die REA versorgt die Stadt Amriswil mit Strom, Erdgas, Wasser, Kommunikation (Radio/TV, Telefonie, Internet) und Wärme sowie Dienstleistungen – rund um die Uhr, während 365 Tagen im Jahr.

Superschnelles Surfen ist seit Frühling möglich

Beim Hauptsitz auf dem Vorplatz wurde am Samstag eine improvisierte Baustelle in den Bereichen Elektro, Wasser und Gas eingerichtet. Unter anderem erfuhren die Anwesenden, wie ein Wasserleitungsbruch mit verschiedenen Materialien repariert werden kann. Dazu werden heute Rohre aus duktilem Gusseisen verwendet, die leicht verformbar und elastisch sind.

Gezeigt wurde ausserdem die technologische Entwicklung in der Telekommunikation. Mit Kabel-TV wurde im Jahre 1992 der Kommunikationsbereich aus der Taufe gehoben. «Das Kabelfernsehnetz wird nun mit Glasfasern modernisiert. In Teilgebieten der Stadt Amriswil wurde mit dem Aufbau des Glasfasernetzes im vergangenen Frühjahr bereits begonnen», erklärte Sandro Negro, Teamleiter REA-Kommunikationsabteilung. Dadurch sei superschnelles Surfen im Internet möglich. Zudem seien eine höchste Ausfallsicherheit sowie ein zukunftsgerichtetes Datenkommunikationsnetz gewährleistet. Die Erneuerung des bestehenden Koax-Netzes durch Glasfasern könne mit minimaler Bautätigkeit realisiert werden. Ein weiterer Vorteil liege in den tieferen Betriebs- und Unterhaltskosten für die REA.

Zeitreise durch die Vergangenheit

Gleich nebenan erlebten die Zuschauer eine Zeitreise durch die Vergangenheit. Zu sehen waren beispielsweise alte Messgeräte. Ein alter Erdgaszähler aus dem Jahre 1912 konnte bestaunt werden und im Gegensatz dazu – ein neuer Erdgaszähler mit einem neuen Messgerät. «Ich bin sehr beeindruckt von dieser Ausstellung», sagte Werner Studer. Der Besucher aus Amriswil erzählte, dass er einst in der Schulphysikstunde Strommessungen gemacht hatte. Das habe ihn schon damals interessiert. «Meine Generation hat einen gewaltigen technischen Fortschritt miterlebt», erzählte der 74-Jährige. So mussten sich früher die Haushalte ihren Telefonanschluss mit drei oder vier Nachbarn teilen, und heute sei jedermann per Handy erreichbar.

Und die 15-jährige Mia Bär aus Erlen meinte, sie könne sich so etwas gar nicht vorstellen. Sie benutze ihr Handy zwar täglich, achte aber darauf, sich davon nicht ablenken zu lassen. Ihr Smartphone bleibe deshalb bei den Hausaufgaben oder beim Lernen ausgeschaltet. Die REA-Ausstellung sei sehr spannend, sagte die Schülerin, die mit ihrem Vater zusammen den Anlass besucht hatte.

Seltener Einblick in den Schnitzelbunker

Die Türe für alle Interessierten geöffnet hatte auch der «Schnitzelbunker» beim Wärmeverbund Egelmoos. Mit der Verbrennung von Altholz und Restholz (Bio-Masse) wird die erzeugte Wärme in das Nahwärmenetz geleitet. Zurzeit können elf Gewerbeliegenschaften, über 260 Wohnungen sowie 130 Alterswohnungen beliefert werden. Einen seltenen Einblick in eine von rund 50 Transformatorenstationen auf dem Gemeindegebiet bekamen die Besucher an der Heimstrasse.

Gesamthaft werden rund 7800 Stromkunden mit elektrischer Energie beliefert. In die REA gelangt der Strom mit 16800 Volt, die Trafostation reduziert diesen auf 240/400 Volt für den Haushalt. «Der heutige Tag der offenen Tür war das Highlight unseres Jubiläumsjahres. So etwas wird es wohl nicht so schnell wieder geben», sagte Geschäftsleitungsmitglied Daniel Bill. Hinweis Die Sonderausstellung zum 100-Jahr-Jubiläum der REA ist bis auf weiteres im Ortsmuseum Amriswil zu sehen.

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