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Im Video: Ermatinger Pappeln per Helikopter abtransportiert

Die sechs Pappeln am Ermatinger Horn sind wie angekündigt gefällt worden. Einige Bäume waren krank und haben mit ihren Wurzeln die Ufermauer beschädigt. Für Ersatz ist bereits gesorgt.
Nicole D'Orazio / Annika Wepfer
Mit einem Helikopter werden die sechs Ermatinger Pappeln am Seeufer gefällt. Eine Pappel wurde in rund sieben Stücke unterteilt und dann jeweils Stück für Stück abgetragen. (Bild: Andrea Stalder)

Mit einem Helikopter werden die sechs Ermatinger Pappeln am Seeufer gefällt. Eine Pappel wurde in rund sieben Stücke unterteilt und dann jeweils Stück für Stück abgetragen. (Bild: Andrea Stalder)

Viele Schaulustige wollten es nicht verpassen, als am Montagmittag der Helikopter endlich angeflogen kam. Mit einiger Verspätung. «Von Zürich nach Ermatingen hatte es zu viel Nebel, deswegen durfte der Helikopter nicht fliegen. Schliesslich musste er über Schaffhausen kommen, darum hatte er zwei Stunden Verspätung», sagt Hans-Ulrich Hug, der zuständige Gemeinderat.

Das Ziel des Helikopters: Das Ermatinger Horn. Dort wurden die sechs grossen Pappeln, ein Wahrzeichen der Gemeinde, Stück für Stück, von oben nach unten gefällt. «Die Stücke wurden nach und nach mit dem Helikopter zu einer weiter entfernten Zwischendeponie geflogen. Dort werden sie zu Holzstücken verkleinert», erzählt Hug. «Da die Platzverhältnisse keine konventionelle Holzfällung wegen des fehlendes Sturzraumes zulassen, hat man sich entschlossen, die Bäume stehend zu nehmen», erklärt René Singer, der mit den Arbeiten betraut ist. «Das wird mit einem Helikopter K-Max bewerkstelligt.»

Die Bäume waren nasser als gedacht

Man rechnete mit zweieinhalb bis drei Stunden Flugzeit. «Der Helikopter ist seit vier Stunden damit beschäftigt, die Bäume zu transportieren», erklärt Hug. Die Bäume seien nasser als gedacht. Dadurch ging alles etwas langsamer. Bis auf das kleine Missgeschick mit der Verspätung habe aber alles super geklappt.

Die Fällung war schon länger bekannt. Schon vor ein paar Jahren sollte es den Bäumen an den Kragen gehen. Doch wegen eines Sturms der Entrüstung im Volk durften die Pappeln noch etwas länger stehen. Damals liess der Gemeinderat als Ersatz eine neue Baumreihe anpflanzen, einfach etwas weiter vom Ufer entfernt. Da die jungen Bäumen nun mehr Platz brauchen, mussten die alten Pappeln definitiv weichen.

Der Helikopter transportiert die Pappeln ab. (Bild: Andrea Stalder)

Der Helikopter transportiert die Pappeln ab. (Bild: Andrea Stalder)

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