Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Der HC Thurgau macht sich zum Playoff-Aussenseiter

Sechs Runden vor Ende der Qualifikation der Swiss League zeigt sich der HC Thurgau nicht mehr in Höchstform. Bei der 1:3-Niederlage in Olten lebt der Tabellensiebte hauptsächlich von seiner Defensive. Eigene Torchancen sind Mangelware.
Matthias Hafen, Olten
Der Angriff des HC Thurgau (Michael Loosli, rechts, gegen Diego Schwarzenbach) tat sich gegen Olten schwer. (Bild: Andy Müller/freshfocus)

Der Angriff des HC Thurgau (Michael Loosli, rechts, gegen Diego Schwarzenbach) tat sich gegen Olten schwer. (Bild: Andy Müller/freshfocus)

Das spannendste an der 1:3-Niederlage in Olten war die Statistik: Erstmals seit 19 Runden verlor der HC Thurgau wieder zwei Spiele hintereinander. Am 20.November war es, als er nach dem Heimspiel gegen Langenthal auch zu Hause gegen Ajoie verloren hatte. Vor mehr als zwei Monaten also. Das muss man sich zuerst einmal auf der Zunge zergehen lassen.

Der Fakt zeigt, wie kompetitiv Thurgau wieder geworden ist. Dies nach dem Abgang seiner sechs besten Skorer auf diese Saison hin. Doch nun, sechs Runden vor dem Playoff-Start in der Swiss League, machen sich die Ostschweizer selber zum Aussenseiter. Die grosse Frage ist: Absicht oder nicht? Die Offensive des HCT liess in Olten jedenfalls jegliche Wettkampffähigkeit vermissen. Den einzigen Treffer erzielten die Gäste neun Sekunden vor Schluss in doppelter Überzahl. Kenny Ryan hatte den Puck vors Tor gebracht, wo Melvin Merola entscheidend gestört hatte.

Nicht die stärksten Linien

Dass Thurgau in Olten wie ein Vierzylindermotor auftrat, dem man zwei Zylinder abgestellt hat, hatte auch damit zu tun, dass Trainer Stephan Mair zum dritten Mal in Folge an den umgestellten Sturmlinien festhielt. So spielten etwa die beiden US-Amerikaner einmal mehr in getrennten Blöcken: Topskorer Cody Wydo an der Seite von Michael Loosli und Center Patrick Brändli, Kenny Ryan mit Melvin Merola und Mittelstürmer Adam Rundqvist. Janik Loosli, Léonardo Fuhrer und Lars Frei bildeten die dritte Angriffsreihe, Fabio Hollenstein, Jan Vogel und Joel Moser die vierte.

Was gegen die Ticino Rockets noch fruchtete, war in Olten bei weitem nicht genug, um den Leader in Bedrängnis zu bringen – das war schon bei der 3:5-Heimniederlage gegen Langenthal ersichtlich. Es schien, als wollte der HC Thurgau in Olten primär seine Defensive auf ihre Playoff-Tauglichkeit testen. Diese Experimente geben dem Trainerteam zwar wichtige Erkenntnisse fürs Playoff, doch sie bergen auch die Gefahr, dass einer Mannschaft, der es zuvor gut lief, der Wind aus den Segeln genommen wird.

Am Sonntag zu Hause gegen Ajoie

Immerhin kam Olten trotz unzähliger Angriffsmöglichkeiten nur zu drei Treffern durch Jewgeni Schirjajew im Powerplay (24./Penalty), Anthony Rouiller (47.) und nochmals Schirjajew (51.). Doch der HC Thurgau braucht am Sonntag um 17 Uhr daheim gegen Ajoie einen Erfolg, um nicht erstmals seit Mitte Oktober wieder drei Niederlagen in Serie zu kassieren.

Olten – Thurgau 3:1 (0:0, 1:0, 2:1)

Kleinholz – 3034 Zuschauer – SR Boverio/Borga, Ambrosetti/Schlegel.
Tore: 24. Schirjajew (Ausschluss Hollenstein) 1:0 (Penalty). 47. Rouiller (Bagnoud) 2:0. 51. Schirjajew (Rouiller, Grossniklaus) 3:0. 60. (59:51) Ryan (El Assaoui/Ausschlüsse Haas, Bagnoud) 3:1.
Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen Olten, 3-mal 2 Minuten gegen Thurgau.
Olten: Mischler; Grossniklaus, Rouiller; Zanatta, Lüthi; Bagnoud, C. Gerber; Heughebaert, Bucher; Horansky, Schirjajew, Hohmann; Schwarzenbach, Gervais, Haas; Wyss, Rexha, Truttmann; Muller, Schneuwly, Huber.
Thurgau: Schwendener; Seiler, Parati; Collenberg, El Assaoui; Wildhaber, Steinauer; Bahar; Merola, Rundqvist, Ryan; Michael Loosli, Brändli, Wydo; Janik Loosli, Fuhrer, Frei; Hollenstein, Vogel, Moser; Kellenberger.
Bemerkungen: Olten ohne Vodoz, Eigenmann (beide verletzt), Barbero, Ulmer und Mäder (alle überzählig). Thurgau ohne Gurtner (Rapperswil-Jona/NLA), Hänggi (Seewen/MSL), Arnold, Engeler (beide verletzt) und Zanzi (überzählig).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.