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Der Hafendamm kommt die Stadt Arbon teuer zu stehen

120'000 Franken für Konzepte: Der Kanton fordert neue Abklärungen.
Tanja von Arx
Die Zukunft dieses Areals am See ist weitgehend offen. (Bild: David Grob)

Die Zukunft dieses Areals am See ist weitgehend offen. (Bild: David Grob)

Einige Fragen bleiben offen. Und zwar im Nachgang an eine Medienmitteilung, welche die Stadt Arbon betreffend den Hafendamm verschickt hat. Darin steht, der Stadtrat wolle auf Ansinnen des Kantons einen sogenannten Masterplan erstellen, wofür er rund 90'000 Franken im nächsten Budget reserviert – das, nachdem bereits eine Konzeptstudie für 30'000 Franken realisiert wurde. Haben sich die Verantwortlichen im Vorfeld nicht abgesprochen?

Stadtpräsident Dominik Diezi (Bild: Andrea Stalder)

Stadtpräsident Dominik Diezi (Bild: Andrea Stalder)

Stadtpräsident Dominik Diezi sagt auf Anfrage:

«Die Studie war nicht einfach für die Katz.»

Vielmehr soll sie als Grundlage für eine nachhaltige Realisierung von Projekten dienen, welche die Aufenthaltsqualität am Ort verbessern würden. «Damals war ich noch nicht im Amt, aber die Stadt stand mit dem kantonalen Departement für Bau und Umwelt (DBU) in Kontakt. Wir haben nicht einfach nicht nachgefragt.» Ein gegenseitiger Erfahrungsgewinnungsprozess habe stattgefunden. «Der Stadtrat hatte die Hoffnung, dass die erste Studie reichen würde, gerade weil man mit den finanziellen Mitteln haushälterisch umgehen muss.»

«Wir sagen nicht grundsätzlich Nein»

Marco Sacchetti, Generalsekretär des Departements für Bau und Umwelt. (Bild: Donato Caspari)

Marco Sacchetti, Generalsekretär des Departements für Bau und Umwelt. (Bild: Donato Caspari)

Marco Sacchetti, Generalsekretär des DBU, sagt auf Nachfrage: «Dies ist das übliche Vorgehen.» Man habe sich im Vorfeld abgesprochen, aber das Studienresultat sei qualitativ nicht zufriedenstellend gewesen und habe fachlich nicht den Anforderungen entsprochen. «Wir sagen nicht grundsätzlich Nein.» Allerdings dürfe der Hafendamm nicht isoliert betrachtet werden, für die angemessene stadtplanerische Entwicklung soll der ganze Uferbereich berücksichtigt werden. «Konkret sind Stadträume, Natur und Landschaft, Archäologie und Wasserbau einzubeziehen.»

Die Stadt diskutiert seit Jahren Möglichkeiten zur Nutzung des Hafendammes. Es geht um Bauten, Parkplätze und Grünflächen, Gastronomie sowie Raum für Veranstaltungen. Im Rahmen der Ortsplanungsrevision soll der Hafendamm von einer Zone für öffentliche Anlagen in eine Touristik- und Freizeitzone überführt werden.

Für den Stadtrat ist klar: «Ohne eine entsprechende Investition ist in dieser Sache kein Weiterkommen möglich.» Allenfalls wird sich der Kanton indessen an den weiteren Planungskosten beteiligen.

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