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Der Gemeinderat kann durchatmen, muss aber seine Lehren ziehen

Die Weinfelder Stimmbürger lehnen die beiden Volksinitiativen zum Schutz der Arbeitersiedlung Thurfeldstrasse und zur Änderung des Artikels 12 der Gemeindeordnung deutlich ab. Eine paradoxe Situation ist damit umgangen worden.
Mario Testa
Mario Testa,Redaktor Weinfelden

Mario Testa,
Redaktor Weinfelden

Die Weinfelder Politik hat eine heikle Klippe umschifft. Knapp war’s zuletzt nicht, sondern ein deutliches Zeichen der Stimmbevölkerung, dass sie mit der Haltung und dem Vorgehen des Gemeinderats und Gemeindeparlaments einig ist, wenn es um Unterschutzstellungen von Gebäuden geht.

Dank der Ablehnung der Volksinitiative zum Schutz der Arbeitersiedlung an der Thurfeldsiedlung muss sich nun niemand ernsthaft Gedanken darüber machen, ob die bereits abgerissen Häuser wieder aufgebaut werden müssen oder nicht. Auch vor künftigen ähnlichen Vorstössen ist das Stimmvolk dank des Neins zur Änderung des Artikels 12 der Gemeindeordnung gefeit.

Was bleibt, ist die Rechtssicherheit für Bauherren – auf der Gegenseite der Verlust einer einzigartigen Siedlung mit viel Lebensqualität zum kleinen Preis. Zu guter Letzt bleibt aber auch ein Fingerzeig in Richtung Exekutive, künftig besser von Anfang an ein Gutachten mehr einzuholen als nötig und etwas mehr Sensibilität an den Tag zu legen bei Abbruchbewilligungen für spezielle, alte Häuser

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