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Der Gemeindepräsident von Bottighofen tritt nicht wieder zur Wahl an

Urs Siegfried verabschiedet sich nächstes Jahr nach 25 Jahren aus der Gemeindebehörde. Der Wahltermin für die Nachfolge wurde auf den 25. November festgelegt.
Martina Eggenberger Lenz
Urs Siegfried hört auf. (Bild: Nana do Carmo)

Urs Siegfried hört auf. (Bild: Nana do Carmo)

Spekulationen gab es schon länger. Am Mittwochabend machte der Bottighofer Gemeindepräsident seine Absichten öffentlich: Urs Siegfried verlässt per Ende der Legislaturperiode die politische Bühne. «Ich habe immer gesagt, dass ich mit 70 meine Ämtli abgegeben haben will», erklärt er auf Anfrage. Nächstes Jahr wird Siegfried 69 Jahre alt. «Ich habe es lange genug gemacht.» Am 1. Januar 1994 hat er die Arbeit im Gemeinderat aufgenommen. Dreizehn Jahre später wurde der gelernte Kaufmann an die Spitze der Behörde gewählt. Nächstes Jahr steht er der Gemeinde bereits zwölf Jahre vor. Die drei Langjährigen scheiden aus Der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Urs Siegfried wird am 25. November beziehungsweise bei einem zweiten Wahlgang am 10. Februar gewählt. Nebst dem Gemeindepräsident hört auch Erich Brunner auf und Christina Bührer-Keller möchte in zwei Jahren ebenfalls zurücktreten. Eine interne Nachfolgelösung mit einem der verbleibenden Ratsmitglieder, Patrik Hugelshofer oder Beat Müller, zeichnet sich gemäss Siegfried nicht ab.

«Ich habe es lange genug gemacht. Der Zeitpunkt ist ideal. Es gibt keine grössere Pendenz.» (Urs Siegfried)

Die Vorschläge für Kandidaturen sollten bis zum 1. Oktober bei der Gemeindeverwaltung eingehen. Urs Siegfried erklärt, er habe die beiden politischen Gruppen im Dorf, die Bürgerliche Vereinigung und die Arbeitnehmervereinigung, schon vor einiger Zeit kontaktiert. Der Behörde sei es wichtig gewesen, einen geordneten Übergang zu ermöglichen, zumal gleich drei Langjährige ausscheiden. Der Gemeindepräsident erachtet den Zeitpunkt seines Rücktritts auch deshalb als ideal, weil gerade keine grössere Pendenz ansteht. Der Gemeinderat ist der Meinung, dass für das Präsidium in Zukunft ein Pensum von 50 Prozent reichen müsste. Siegfried arbeitet aktuell 60 bis 70 Prozent. Man sei aber seit einiger Zeit daran, die Verwaltung neu zu organisieren, beziehungsweise aufzustocken, sodass sich der Präsident auf die Exekutivaufgaben konzentrieren könne. Urs Siegfried selbst freut sich darauf, ab Sommer 2019 mehr Zeit für sein grosses Hobby, das Segeln, zu haben.

Eine Findungskommission koordiniert die Kandidatensuche

Nächste Woche wird in Bottighofen eine Findungskommission gegründet. In dieser nehmen je zwei Personen aus der Bürgerlichen Vereinigung und der Arbeitnehmervereinigung Einsitz. Die Kommission soll eine Anlaufstelle für mögliche Interessenten für das Präsidium oder einen Sitz im Gemeinderat sein und die Bewerbungen bündeln, wie Raphael Lüscher, der Präsident der Bürgerlichen Vereinigung, auf Anfrage sagt. Zu Beginn gehe es darum, das Anforderungsprofil zu definieren. Die Kommission wolle dann die Bewerbungen sammeln, prüfen und später der Bevölkerung Wahlvorschläge unterbreiten. «Im Idealfall haben wir uns dann auf eine Person für das Präsidium und eine Person für den Gemeinderat geeinigt», erklärt Lüscher. Ende September wird eine Informationsveranstaltung im Dorfzentrum organisiert, an welcher sich die Kandidaten vorstellen und die Einwohner Fragen stellen können. Die Bürgerliche Vereinigung sei in Sachen mögliche Nachfolge für Siegfried bereits letzten Sommer aktiv geworden. Es seien bereits Interessenbekundungen eingegangen und es gebe mögliche Kandidaten, betont Lüscher. Diese wolle man in die Findungskommission einbringen. «Wir bevorzugen eine Lösung mit einer Person, die bereits mit Bottighofen verbunden ist, gegenüber einer externen Kandidatur.» Die Reduktion des Pensums auf 50 Prozent decke sich mit den Vorstellungen der Bürgerlichen. (meg)

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