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Der FC Kreuzlingen will hoch hinaus - können Amriswil und Frauenfeld den Abstieg verhindern?

Dank des Aufstiegs des FC Amriswil ist der Thurgau 2018/19 in der 2. Liga interregional wieder mit drei Teams vertreten. Derweil Amriswil und Frauenfeld den Ligaerhalt anpeilen, blickt Kreuzlingen keck nach oben.
Matthias Hafen
Die Rückkehr von Goalgetter Andi Qerfozi (Zweiter von rechts) ist für den FC Kreuzlingen ein Glücksfall. (Bild: Mario Gaccioli, Kreuzlingen, 4. August 2018)

Die Rückkehr von Goalgetter Andi Qerfozi (Zweiter von rechts) ist für den FC Kreuzlingen ein Glücksfall. (Bild: Mario Gaccioli, Kreuzlingen, 4. August 2018)

Die Ambitionen des FC Kreuzlingen in der fünfthöchsten Schweizer Liga flammen von Saison zu Saison von neuem auf. Bislang jeweils nur, um dann im Verlauf der Meisterschaft feststellen zu müssen, dass man in der 2. Liga interregional eben doch nur die zweite, dritte oder vierte Geige spielt. Doch bekommt man den Eindruck, als meinten es die Kreuzlinger von Jahr zu Jahr ernster mit der Rückkehr in die 1. Liga. Zwar gibt die Clubführung um Präsident Daniel Geisselhardt auch für die heute beginnende Saison 2018/19 «nur» das Erreichen der Top 3 an, doch das ist Trainer Kürsat Ortancioglu nicht genug. Der Trainer will im dritten Jahr mit dem Seeclub den grossen Erfolg einfahren. Schon bei der Amtsübernahme Anfang 2017 nannte er die Perspektiven, die der FCK bietet, als Hauptgrund für sein Engagement.

Zu diesen Perspektiven gehören die Möglichkeiten auf dem Spielermarkt. Gleich 15 Neuzuzüge – etwa zur Hälfte aus Deutschland und der Schweiz – kann der FC Kreuzlingen für die Saison 2018/19 vermelden. «Wir sind in der Breite besser geworden», sagt Trainer Ortancioglu. «So können wir die Spitzenclubs der Liga angreifen.» Für Aufsehen sorgte besonders die Verpflichtung von Andi Qerfozi. Der schweiz-albanische Goalgetter hatte sich vergangene Saison erfolglos beim Super-League-Club Grasshoppers Zürich versucht und kehrt nun zum FCK zurück, «weil wir ihm eine Arbeitsstelle bieten, die sich gut mit dem Fussball vereinbaren lässt», sagt Präsident Geisselhardt. In den Vorbereitungsspielen zeigte sich Qerfozi treffsicher wie eh und je. Den ersten Ernstkampf bestreitet der FCK am Sonntag um 14.30 Uhr daheim gegen Uster.

Frauenfeld verlor Eggmann an Kantonsrivalen

Wie Kreuzlingen bekommt es auch der FC Frauenfeld mit sechs neuen Gegnern zu tun in der Gruppe 6 der 2. Liga interregional. Trainer Sawwas Exouzidis will sein Team aber gar nicht mit der Konkurrenz vergleichen. «Wir haben keine finanziellen Möglichkeiten. So ist es utopisch, uns irgendwo fix platzieren zu wollen in der Gruppe.» Nach dem Abgang von Offensivspieler Silvan Eggmann zu Aufsteiger Amriswil schätzt er sein Kader leicht schwächer ein als noch vergangene Saison, die der FCF auf Platz neun abschloss. «Aber wir haben eine Mannschaft, mit der sich etwas erreichen lässt», so Exouzidis. «Vorausgesetzt, dass wir nicht wieder so viele Ausfälle zu beklagen haben wie vergangene Saison.» Der langzeitverletzte Spielertrainer schliesst nicht aus, dass er selber bald wieder regelmässiger auf dem Platz stehen wird. Mit Francis Batali, der zuletzt die U14 des FC Schaffhausen trainiert hat, steht ihm ein neuer Assistent zur Seite. Frauenfeld erstes Saisonspiel findet am Sonntag um 15 Uhr in Dübendorf statt.

Aufsteiger Amriswil setzt auf Konstanz

Amriswils Trainer Christoph Schenk hat ein klares Ziel, den Ligaerhalt. «Wenn möglich wollen wir den nicht erst am letzten Spieltag sichern.» Der Aufsteiger aus der 2. Liga erwartet im neuen Umfeld viel Gegenwind. «Der Klassenunterschied ist frappant. Aber ich freue mich.» Seine Mannschaft sei gerüstet für die neue Herausforderung – nicht zuletzt wegen der Verpflichtung von Silvan Eggmann vom FC Frauenfeld. Das mittlerweile 28-jährige Eigengewächs mit Vergangenheit in der Promotion League (Brühl) und der 1. Liga (Gossau) soll vorne die nötigen Tore erzielen. «Wir dürfen einfach keinen längeren Durchhänger haben, dann ist unser Saisonziel realistisch», sagt Trainer Schenk. Als Liganeuling blieb der finanziell nicht auf Rosen gebettete FC Amriswil auf dem Spielermarkt zurückhaltend. «Unsere grosse Stärke ist, dass das Aufsteigerteam praktisch ganz zusammenblieb. Wir sind ein eingespieltes Team», sagt Schenk, der am Samstag um 16.30 Uhr im Heimspiel gegen Uzwil seine fünfte Saison als Trainer des FC Amriswil in Angriff nimmt.

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