Der Erler Bächtelisapéro wird immer beliebter

Immer mehr Leute nehmen am Bächtelisapéro der Gemeinde teil.

Hannelore Bruderer
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Gemeindepräsident Roman Brülisauer stösst mit Einwohnern auf das neue Jahr an. (Bild: Hannelore Bruderer)

Gemeindepräsident Roman Brülisauer stösst mit Einwohnern auf das neue Jahr an. (Bild: Hannelore Bruderer)

Seit zwölf Jahren richtet die Gemeinde Erlen am 2. Januar den Bächtelisapéro aus, an dem sich die Einwohner «es guets Neus» wünschen und sich austauschen. Ein Blick in die Runde zeigte, dass die Anzahl der Teilnehmenden in diesem Jahr nochmals etwas angestiegen ist. «Im Gemeindehaus, wo der Apéro früher durchgeführt worden ist, hätten wir wohl ein Platzproblem gehabt», sagte Gemeindepräsident Roman Brülisauer bei seiner Begrüs­sung.

«Ist 2018 ein gutes Jahr gewesen?», stellte er fragend in den Raum. «Gut oder nicht gut ist relativ und steht in grosser Abhängigkeit zur persönlichen Wahrnehmung und Lebenssituation.» Er erinnerte daran, dass früher reiche Ernte und genügend zu essen ein gutes Jahr bedeutete. Dies sei immer noch wichtig. Gut sei aber auch, dass diese Werte in der heutigen Zeit des Überflusses in den Hintergrund gerückt seien. «Machen wir die heutige Zeit aufgrund der Vergangenheit nicht schlechter als sie ist», forderte er die Anwesenden auf.

Immer mehr Erler nehmen am Bächtelisapéro teil. (Bild: Hannelore Bruderer)

Immer mehr Erler nehmen am Bächtelisapéro teil. (Bild: Hannelore Bruderer)

Danach erläuterte er kurz die wichtigsten Ereignisse und Entscheidungen in der Gemeinde Erlen im Jahr 2018. Dazu zählte er die Annahme der familienergänzenden Betreuung, die Reorganisation des Gemeinderats, die Revision der Ortsplanung, die Gestaltungsplanung Langägger in Riedt, die Sanierung der Bahnhofstrasse und das Hochwasserschutzprojekt Tobelbach.

Nachdem Brülisauer kurz auf die wichtigsten Projekte des aktuellen Jahres einging, bedankte er sich bei den Einwohnern für ihr Vertrauen in den Gemeinderat, ihre positive Grundhaltung und Offenheit. Da er Mitte Jahr zurücktritt, sprach Roman Brülisauer zum letzten Mal am Bächtelis-apéro. «Das ist schon speziell für mich und ich empfinde auch etwas Wehmut», sagte er. (hab)