Der Birwinker Gemeinderat legt Reserven für Sanierungen an

Die Stimmbürger der Politischen Gemeinde Birwinken stimmen erst im November über die Rechnung 2019 ab. Mit dem Überschuss von 422'000 Franken will der Gemeinderat Rücklagen bilden.

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Eine Männerrunde: Der Gemeinderat von Birwinken mit Präsident Peter Stern (links).

Eine Männerrunde: Der Gemeinderat von Birwinken mit Präsident Peter Stern (links).

(Bild: Mario Testa)

(red/mte) Die geplante Gemeindeversammlung von Birwinken im Juni findet nicht statt. Der Gemeinderat hat sich aufgrund der aktuellen Lage und der Anordnungen des Bundesrates dazu entschieden, die Rechnung 2019 gleichzeitig mit dem Budget 2021 der Gemeindeversammlung am 30. November zur Genehmigung vorzulegen.

Die Rechnung wurde der Rechnungsprüfungskommission jedoch fristgerecht vorgelegt und die Rechnungsprüfung ist bereits erfolgt, teilt der Gemeinderat mit.

Steuereinnahmen sorgen für grossen Überschuss

Wie bereits in den letzten Jahren, schliesst die Politische Gemeinde Birwinken die Rechnung mit einem Überschuss ab. Bei einem Aufwand von 3,59 Millionen und einem Ertrag von 4,01 Millionen beträgt das Plus für das vergangene Jahr fast 422'000 Franken. Der Abschluss fällt somit 370'000 Franken besser aus, als budgetiert.

Den Hauptteil der positiven Abweichung gegenüber dem Budget machen höhere Steuereinnahmen aus. Ebenfalls höher als erwartet fielen die Grundstückgewinnsteuern aus. Auf der Aufwandseite lagen die Kosten im Bereich des Strassenunterhalts und der Beiträge an die Spitex tiefer als angenommen. Zudem gab es weniger Personen, die auf wirtschaftliche Hilfe angewiesen waren.

Der Gemeinderat möchte mit dem Hauptteil des Überschusses Rückstellungen für die künftigen Sanierungen belasteter Standorte, der ehemaligen Deponien, und der beiden Schiessanlagen bilden.

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Mario Testa