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Der Baubeginn für das Kreuzlinger Reka-Feriendorf verschiebt sich um ein Jahr

Der angepasste Gestaltungsplan Seezelg für das Gebiet im Osten der Stadt Kreuzlingen kann im August präsentiert werden.
Kurt Peter
Auf diesem Feld neben dem Freibad Hörnli Kreuzlingen wird das Reka-Feriendorf gebaut werden. (Bild: Andrea Stalder)

Auf diesem Feld neben dem Freibad Hörnli Kreuzlingen wird das Reka-Feriendorf gebaut werden. (Bild: Andrea Stalder)

An der Jahresversammlung des Quartiervereins Kurzrickenbach im März hatte Fabian Munz, Verwaltungsrat der Seeleben AG und damit für den Bau des Reka-Feriendorfs zuständig, die öffentliche Vorstellung des Gestaltungsplanes auf den 22. Mai angekündigt. Doch durch die von der Seeleben AG und der Reka gewünschten Anpassungen musste der Termin verschoben werden, wie der zuständige Stadtrat Ernst Zülle auf Anfrage bestätigte. «Im März 2019 kam die Stadtbildkommission zum Schluss, dass die Projekte die Anforderungen an eine qualitätsvolle Überbauung in diesem landschaftlich sensiblen Gebiet erfüllen», erklärt Zülle.

Ein modularer Holzsystembau

Die Seeleben AG und die Reka hätten anschliessend die Konstruktion in einen modularen Holzsystembau ändern wollen, führt der Stadtrat weiter aus. Dieser Änderungswunsch habe eine Projektänderung wegen der um vier bis fünf Meter längeren Gebäude erfordert.

«Da die Abweichung in der Gebäudelänge mit etwa 85 Metern der Regelbauweise von 50 Metern seitens des Kantons einen Nachweis der gesamthaft besseren Siedlungsgestaltung und des öffentlichen Interesses erfordert, wurde nochmals eine Stellungnahme der Stadtbildkommission eingeholt», beschreibt Ernst Zülle das Vorgehen. Die Kommission habe im Mai zum geänderten Projekt Stellung genommen.Dieses sei nach wie vor positiv beurteilt worden, erklärt Zülle.

Der Gestaltungsplanentwurf sei entsprechend angepasst und am 12. Juni dem Kanton zur Vorprüfung eingereicht worden. Die öffentliche Informationsveranstaltung finde definitiv am 29. August statt. Den Termin bestätigte Fabian Munz auf Anfrage.

Fabian MunzVerwaltungsrat Seeleben AG(Bild: Reto Martin)

Fabian Munz
Verwaltungsrat Seeleben AG
(Bild: Reto Martin)

«Die Verzögerung ist nur geringfügig»

Die sich aus der Anpassung ergebende Verzögerung des Baubeginns erachtet Fabian Munz als geringfügig. Gegenüber dem ursprünglichen Plan werde er um ein Jahr verschoben. «Wir waren uns bewusst, dass das eine längere Geschichte gibt, waren doch zahlreiche kantonale Ämter in das Projekt involviert». Es habe viele Abklärungen gegeben, die entsprechend Zeit in Anspruch genommen hätten. Fabian Munz sieht den Baubeginn in zwei Jahren: Im Lauf 2021 werde mit der Projektumsetzung begonnen. Er sehe dies deshalb so optimistisch, weil «wir einen optimal ausgearbeiteten Gestaltungsplan präsentieren werden».

Am 21. Juni 2017 unterzeichneten die vier Partner, Reka als Betreiberin des Feriendorfs, die Untere Mühle Bottighofen AG als Landeigentümerin und Investorin, der Kanton Thurgau als Darlehensgeber sowie die Stadt Kreuzlingen als Planungs- und Bewilligungsbehörde und als Gestalterin des öffentlich zugänglichen Bereichs die Absichtserklärung zur Umsetzung des Projekts. Damit soll der Weg für das erste Feriendorf an einem See im Flachland realisiert werden.

Öffentliche Informationsveranstaltung zu «Seezelg II»

Am Donnerstag, 29. August 2019, 19.00 Uhr, findet im Rathaus an der Löwenstrasse 7 eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Entwurf des Gestaltungsplans «Seezelg II» statt. Die Stadt Kreuzlingen und die Bauherrschaft orientieren.

Die Mitteilung der Stadt Kreuzlingen lautet wie folgt:
Seit dem Erlass des Gestaltungsplans „Seezelg“ im Jahr 2002 haben sich die Verhältnisse erheblich verändert. Der bestehende Gestaltungsplan entspricht nicht mehr den heutigen Bedürfnissen und ist den Bestimmungen des neuen kantonalen Planungs- und Baugesetzes, das am 1. Januar 2013 in Kraft getreten ist, anzupassen. Deswegen soll der Gestaltungsplan Seezelg durch einen neuen ersetzt werden. Über das Gebiet zwischen Chogenbach und der Gemeindegrenze zu Bottighofen sowie zwischen der Bahnlinie und dem Bodensee wird derzeit ein neuer Gestaltungsplan «Seezelg II» erarbeitet. Dieser bezweckt insbesondere die Regelung der Erschliessung, die Festlegung von Baubereichen, die zweckmässige Nutzung für Sport und Freizeit unter Berücksichtigung der empfindlichen Landschaft, die Sicherung von grosszügigen Freiräumen und die Aufwertung mit ökologischen Ausgleichsflächen, das Sichern eines Grünbereichs entlang des Bodenseeufers sowie die Pflanzung von Hochstämmen zur Aufwertung des öffentlichen Raums.

Die neue Planung soll unter anderem den Bau eines Feriendorfs der Genossenschaft Schweizer Reisekasse (Reka), ein neues Tenniszentrum, bestehend aus einer Tennishalle und Aussentennisplätzen, Bereiche für die Fussballnutzung, eine differenzierte Freiraumgestaltung und Durchwegung sowie eine Aufwertung von Flora und Fauna in verschiedenen Bereichen ermöglichen.

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