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Zwei ehemalige HC-Thurgau-Spieler hoffen auf ihr WM-Début

Mit dem Schweizer Andrea Glauser und dem Letten Toms Andersons hoffen zwei ehemalige HC-Thurgau-Spieler auf ihr WM-Début. Am Samstag, um 18.30 Uhr in der Weinfelder Güttingersreuti, kommt es zum letzten Test.
Matthias Hafen
Der ehemalige HC-Thurgau-Spieler Andrea Glauser hat seine erste WM-Teilnahme vor Augen. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus, Sierre, 26. April 2019)

Der ehemalige HC-Thurgau-Spieler Andrea Glauser hat seine erste WM-Teilnahme vor Augen. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus, Sierre, 26. April 2019)

Die NHL kennt Andrea Glauser nur vom Hörensagen. Doch im prominent besetzten Schweizer Nationalteam, das in diesen Tagen in Weinfelden den letzten Schliff für die WM holt, ist er so etwas wie der Shootingstar. Vor zwei Jahren spielte der 23-jährige Freiburger noch hauptsächlich beim HC Thurgau in der Swiss League, ausgeliehen vom NLA-Club Gottéron. Nun ist er noch einen Kaderschnitt davon entfernt, seine erste WM zu spielen.

Glauser ist in dieser Saison der Durchbruch gelungen. Dies, nachdem der Verteidiger im Sommer 2018 von Fribourg zum Ligakonkurrenten Langnau gewechselt hatte. Bei den Emmentalern entwickelte er sich zum verlässlichen Pfeiler in der Defensive – und überzeugte auch Nationaltrainer Patrick Fischer. «Glauser hat einen grossen Schritt vorwärtsgemacht», stellt Fischer fest. Er habe einen guten ersten Pass und könne auch körperlich mithalten. «Am Deutschland-Cup hat er sensationell gespielt», sagt Fischer.

Beim HC Thurgau noch der Strafenkönig

Nicht immer waren Glausers Trainer voll des Lobes. Beim HC Thurgau galt der Leihspieler als Strafenkönig, äufnete in 32 Spielen 96 Strafminuten. Das Talent des jungen Freiburgers war jedoch schon damals augenscheinlich. Und Glauser war lernfähig. «Die Trainer Stephan Mair und Beni Winkler haben mich dazu gebracht, dass ich heute disziplinierter spiele», sagt der Frei­burger. «Besonders die Zusatzschichten nach dem Training mit Beni Winkler haben mir enorm viel gebracht.» Thurgaus Assistenzcoach gibt das Kompliment zurück. «Glauser war einer, der besonders viel an sich gearbeitet hat. Sein steiler Aufstieg überrascht mich nicht», sagt Winkler.

Beim 4:1-Sieg der Schweiz gegen Lettland am Freitagabend in Herisau war Glauser zwar überzählig, dafür kommt er im letzten WM-Testspiel von heute Samstag um 18.30 Uhr in Weinfelden nochmals zum Zug. Am Sonntag wird dann entschieden, ob er mit an die WM nach Bratislava fliegen darf oder nicht. Dass Glauser unter diesen Vorzeichen nochmals in der Güttingersreuti auflaufen kann, ist für ihn eine «schöne Sache». «Vor ein paar Jahren war ich noch ein kleiner Spieler in der Schweiz, jetzt stehe ich gemeinsam mit den Besten des Landes auf dem Eis.»

«Da lernst du, immer wieder aufzustehen»

Das Erfolgsrezept des aufstrebenden Nationalspielers tönt einfach. «Ich versuche einfach abzurufen, was Trainer Fischer von mir verlangt.» Die Fähigkeit, sich durchzubeissen, hat er sich auch in der Swiss League angeeignet. «Thurgau ist kein erfolgsverwöhnter Club. Da lernst du, nie aufzugeben und nach Rückschlägen immer wieder aufzustehen.» Mit zwei Jahren Abstand sagt Glauser heute: «Die Zeit beim HCT war wunderschön.»

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