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Der Amriswiler Tellchor probt fürs Rütli

Das Freilicht-Jubiläumsspiel «Tell - frech & schnell» zieht Kreise. Auch ausserhalb von Amriswil ist man auf das Projekt aufmerksam geworden.
Yvonne Aldrovandi-Schläpfer
Chorleiterin Claudia Niklaus übt mit den Sängerinnen und Sängern die Lieder ein. (Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfer)

Chorleiterin Claudia Niklaus übt mit den Sängerinnen und Sängern die Lieder ein. (Bild: Yvonne Aldrovandi-Schläpfer)

«Bin i Gopfriedstutz en Kiosk, oder bin i öppe-n-e Bank, oder gsehn i us wie-n-es Hotel oder wie-n-en Kasseschrank?», ertönt es aus dem Mehrzweckraum. Der Ohrwurm vom verstorbenen Mundartrock-Sänger Polo Hofer gehört zum Lieder-Repertoire, welches der Tellchor am Nationalfeiertag singen wird. «Sehr gut, gut gemacht», lobt Chorleiterin Claudia Niklaus und ergänzt: «Wir haben ja noch genug Zeit, um daran zu feilen.»

Der Tellchor trifft sich an diesem Abend zum Probenbesuch im Mehrzweckraum Hemmerswil. Bereits seit vier Monaten kommen die Sängerinnen und Sänger einmal wöchentlich zur Gesangsprobe dort zusammen. Bis zu ihrem Auftritt am 1. August werden es insgesamt ungefähr 40 Probestunden sein.

Lieder aus allen Stilrichtungen

Da in diesem Sommer das 10-Jahr-Jubiläum der gemeinsamen Bundesfeier aller Stadtteile ansteht, wird von verschiedenen Vereinen ein spezielles Programm auf die Beine gestellt. Florian Rexer (Theaterregisseur), Claudia Niklaus (Chorleiterin), René Hengartner (Kulissenbau/Requisiten) sowie Heinrich Roth (OK-Präsident) haben ein Freilicht-Schauspiel ins Leben gerufen, das einen Theater- und einen Chor-Teil beinhaltet.

Das Schauspiel «Tell – frech & schnell» nach Friedrich Schiller – arrangiert von Florian Rexer – wird neben den traditionellen Bundesfeierlichkeiten aufgeführt. Chorleiterin Claudia Niklaus hat in das Freilicht-Schauspiel passende Lieder aus verschiedenen Stilrichtungen integriert. Nebst der Schweizer Hymne in den vier Landessprachen werden Stücke von bekannten Schweizer Musikgrössen einstudiert. An der Amriswiler Bundesfeier gesanglich unterstützt wird der Tellchor vom Coro Tricolore und den Castello Sängern. Ausserdem wird die Stadtharmonie begleiten.

Der Chor tritt in der Innerschweiz auf

Der Tellchor wird aber nicht nur an der Bundesfeier in Amriswil auftreten. Bereits am 1.-August-Mittag wird er auf dem Rütli – der Gründungsstätte der Eidgenossenschaft – Lieder vortragen. In die Innerschweiz eingeladen wurden die rund 45 Sängerinnen und Sänger aus Amriswil und Umgebung von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft.

Initiant Heinrich Roth hat im Rahmen der Probe über die Rütli-Tour vom 1. August informiert. Der Chor wird am Nationalfeiertag am frühen Morgen mit dem Bus ab Amriswil nach Brunnen fahren. Am Vormittag findet mit der Musikgesellschaft Brunnen eine Probe statt. Nach den Feierlichkeiten auf dem Rütli geht es dann zurück nach Amriswil, wo am Abend die Jubiläums-Bundesfeier stattfindet.

Premiere in Amriswil

Das Theater- und Chor-Schauspiel «Tell – frech & schnell», in dem der Tellchor mitsingt, wird am 1. August in Amriswil zweimal aufgeführt. Die Premiere ist vor den traditionellen Bundesfeierlichkeiten um 18.40 Uhr. Eine Nachtvorstellung ist um 20.45 Uhr geplant. Die Jubiläumsbundesfeier findet auf dem ABA-Areal an der Arbonerstrasse 17 statt. (yal)

Beatrice Marthaler aus Arbon singt nicht nur im Tellchor mit. Sie ist auch Sängerin im Arboner Martins-Chor. Singen mache frei und sei gut für die Seele. «Der Zusammenhalt in der Gruppe ist ausgezeichnet, Claudia Niklaus macht es super. Ich finde es toll, die Bundesfeier auf dem Rütli einmal hautnah mitzuerleben.»

Max Müller aus Herisau freut sich, bei diesem Chorprojekt mitmachen zu können. «Meine Partnerin singt im Chor mit. Deshalb habe auch ich mich dann für die Teilnahme entschieden.» Die Chorleiterin gestalte die Proben spannend, und die Liederauswahl gefalle ihm ausgezeichnet.
Dirigentin Claudia Niklaus zeigt sich nach der Probe sehr zufrieden: «Wir haben unser erstes Ziel erreicht – sämtliche Lieder haben wir nun geübt. Nach den Frühlingsferien werden wir am Chorklang und an den Finessen feilen.»

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