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«Den Löwen geht es gut»: Kantonstierarzt lässt die Zirkus-Löwen auf Tournee mit dem Circus Royal

Am Samstag startet der Circus Royal mit seiner Tournee auf der Brauereiwiese in Weinfelden. Seit Mittwoch hat Direktor Oliver Skreinig die Bewilligung des Schaffhauser Kantonstierarztes.
Sabrina Bächi
Zwei der drei Löwinnen sonnen sich in ihrem Gehege. (Bild: Mario Testa)

Zwei der drei Löwinnen sonnen sich in ihrem Gehege. (Bild: Mario Testa)

Zirkusdirektor Oliver Skreinig hat es nun schwarz auf weiss: Er darf mit seinen Löwen auf Tournee. Gleich zwei Kantonstierärzte standen am Mittwochmorgen bei ihm auf dem Zirkusgelände. Der Schaffhauser Amtstierarzt Peter Uehlinger und ein Vertreter des Thurgauer Veterinäramtes kontrollierten gemeinsam die Gehege und Papiere der Tiere.

Da der Circus Royal sein Winterquartier auf Schaffhauser Boden hat, ist Kantonstierarzt Uehlinger zuständig für die Tourneebewilligung. «Ein Hauptaugenmerk wurde natürlich auf das Gehege der Löwen gelegt. Zudem müssen wir gültige Artenschutzpapiere vorweisen», sagt Zirkusdirektor Skreinig.

Gutachten soll Zirkusnummer beurteilen

Obwohl die Kontrollen und der administrative Aufwand für den Zirkus hoch sind, findet Skreinig es wichtig, dass die Kontrollen gemacht werden. Im schlimmsten Fall hätte der Zirkus am Samstag nicht mit seinen Löwen auftreten dürfen, sagt Skreinig. «Aber wir wissen, was wir tun und hatten deshalb keine Bedenken.»

Die Vorschriften seien eingehalten worden, sagt Peter Uehlinger auf Anfrage. «Den Löwen geht es gut.» Dennoch werde das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen ein Gutachten zur Haltung der Löwen und deren Aufführung im Zirkus in Auftrag geben.

«Im Rahmen dieses Gutachtens gibt es eine eingehende Beurteilung der Zirkusnummer», sagt Uehlinger. Damit soll sichergestellt sein, dass die Tiere von den Aufführungen keine gesundheitlichen Schäden davontragen.

Kamel-Mama Aishada mit ihrem fünf Tage alten Jungen. Das Kleine Trampeltier mit dem Jö-Faktor hat noch keinen Namen. (Bild: Mario Testa)

Kamel-Mama Aishada mit ihrem fünf Tage alten Jungen. Das Kleine Trampeltier mit dem Jö-Faktor hat noch keinen Namen. (Bild: Mario Testa)

Die Kontrollen der Veterinäre bezog sich aber nicht nur auf die Löwen, sondern auch auf die elf Kamele, die Pferde, Watussi-Rinder und Lamas. Weitere Kontrollen finden durch die Amtstierärzte der jeweiligen Kantone statt. «Vielfach kommen die Tierärzte vorbei, damit sie wissen, wie es aussieht, wenn Meldungen oder Beanstandungen an das Veterinäramt gelangen», sagt Skreinig.

In Weinfelden, wo der Zirkus am Samstag mit seiner Tournee startet, stösst Skreinig mit seinem Tierpark jedoch auf positives Feedback. «Viele Familien kommen vorbei und schauen sich die Tiere an», sagt er.

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