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Bischofszell zeigte sich im Schweizer Fernsehen von seiner schönsten Seite

Am Samstagabend war «SRF bi de Lüt» zu Besuch in der Rosenstadt. Eine Gelegenheit, hinter die Kulissen des Fernsehereignisses zu schauen.
Charlotte Kehl
Nik Hartmann moderiert «SRF bi de Lüt» in der Bischofszeller Altstadt. (Bild: Andrea Stalder)

Nik Hartmann moderiert «SRF bi de Lüt» in der Bischofszeller Altstadt. (Bild: Andrea Stalder)

Der Vorhang hebt sich Punkt 20 Uhr – nämlich der Regenvorhang, welcher die Aussentemperaturen auf 15 Grad herunter gekühlt und die Zuschauer in SRF-Plastikpelerinen gezwungen hatte. Die etwa 1200 Anwesenden sind von der Aufnahmeleiterin Gaby Schaad auf korrektes Fernsehverhalten getrimmt worden. Wer am Nachmittag schon bei Hauptprobe dabei war, weiss, wie es geht: Ein abwechslungsreicher Abend beginnt mit Live-Musik, Stars zum Anfassen und natürlich einer Live-Wette, zu der sich Stadtpräsident Thomas Weingart bereit erklärt und die er leider verliert.

In den letzten Wochen erlebte Bischofszell mit, was für ein Aufwand einer solchen Sendung vorausgeht. Profischauspieler sowie Bischofszeller Laien stellten nach SRF-Regie Geschichten nach, die schliesslich zu Filmeinspielungen verarbeitet wurden. Vampire und Geisterjäger jagten durch den Albtraum von Nik Hartmann und Pestkranke wurden durchs verlorene Loch verstossen.

Stars zum Anfassen

Ob Nik Hartmann nach rund 50 Sendungen noch nervös ist? «Nervosität wäre der falsche Berater, aber ich bin jetzt recht angespannt», erklärt er und kündet die bis jetzt grösste Band einer solchen Live-Sendung an. Unter der Leitung von Major Werlen marschiert die Swiss Army Central Band mit 70 Musikern auf den Platz. Hausi Leutenegger, Anita Buri und Reto Scherrer bemühen sich um das gute Image des Thurgauerdialekts und Hansi Nyfeler gewährt Einblick in seine Velokarriere.

Für ihren gemeinsamen Sommerhit «Us Mensch», reisten Bligg und Marc Sway extra nach Bischofszell und begeisterten Jung und Alt. Ein einheimischer Adhoc-Chor, geführt von Philippe Frey, bildet mit dem Lied «Lass die Sonne in dein Herz» den Schlusspunkt.

Wie gewonnen, so zeronnen

«Die Zuschauerzahlen bewegen sich um die 400000. Bestimmt wird der Eine oder Andere später auch mal vorbeikommen, sich die Rosengärten anschauen, mit den Nachtwächtern durch die Gassen ziehen und hier mindestens einen Kafi trinken», sagt Stadtpräsident Thomas Weingart «Ich bin beeindruckt vom grossen Aufwand des SRF, und dankbar für die Riesenarbeit, welche die Stadtmusik, das OK und der Werkhof gestemmt haben».

Nun muss er mit einem Sackmesser 300 Büchsen von Hand öffnen, weil es Bischofszell nicht geschafft hat, aus einer Pyramide 20 Dosen herauszuschlagen, ohne das Gebilde zum Einstürzen zu bringen.

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