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Gestern «Wyfelde», heute «Thurgau», morgen Europa: «De Brüeder vom Heinz» will an den Song Contest

Manfred Fries, alias «dä Brüeder vom Heinz», will es wissen. Er hat zwei seiner Lieder beim SRF eingereicht, um beim Eurovision Song Contest teilzunehmen.
Sabrina Bächi
Manfred Fries singt als «dä Brüeder vom Heinz» Mundartlieder. Damit will er den Thurgauer Dialekt bekannt machen. (Bild: Mario Testa)

Manfred Fries singt als «dä Brüeder vom Heinz» Mundartlieder. Damit will er den Thurgauer Dialekt bekannt machen. (Bild: Mario Testa)

Gestern «Wyfelde», heute «Thurgau» und morgen Europa. Manfred Fries, alias «dä Brüeder vom Heinz», will über die Grenzen des Thurgaus – ja gar über die Grenzen der Schweiz hinaus – bekannt werden. Er will an den Eurovision Song Contest (ESC) nach Tel Aviv. Um dieses Ziel zu erreichen, hat er beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) gleich zwei Lieder eingereicht.

«Vergangenes Jahr ist mir aufgefallen, dass vermehrt Lieder in der Muttersprache gesungen werden», sagt Manfred Fries. Das habe ihn ermutigt, den Schritt für den ESC erneut zu wagen. Schon einmal hat Fries mit «Fitti Manne» versucht, den Coup zu landen und beim ESC zu singen. Das war aber noch vor seinem Erfolg mit «Wyfelde» und «Thurgauer».

Ein Duett über die Liebe

Er will den Thurgauer Dialekt in ganz Europa bekannt machen. Vor allfälliger Kritik hat er keine Angst. «Das stört mich nicht», sagt er selbstbewusst. «Es gibt immer solche, die dich scheisse finden. Aber ich habe einen Fünfjahresplan und gehe den Leuten mit meinen Liedern noch lange auf die Nerven», witzelt Fries.

Die beiden Werke stammen, wie alle Lieder, aus seiner Feder. Eines ist ein, wie Fries es nennt, modernes Lumpenlied. «Eine lustige Nummer mit viel Witz, die vor allem musikalisch einige Wendungen nimmt.» Das andere Lied ist ein Power-Rock-Song. Ein Liebeslied, ein Duett. Fries singt dabei über seine Beziehung mit Partnerin Mirjam. «Ich habe sie vergangenen September kennen gelernt und es läuft super. Sie hat eine tolle Stimme, wir beide harmonieren auch musikalisch sehr miteinander», erzählt Fries.

Seine Partnerin komme aus dem klassischen Bereich und habe zum ersten Mal auf ein Poplied eingelassen. Ende Dezember erhält Fries vom SRF Bescheid, ob es einer seiner zwei Songs in die Auswahl für den kommenden ESC geschafft hat.

Davor möchte er seinen Fans die beiden Lieder noch präsentieren. «Derzeit bin ich dran, Videos für die Songs zu drehen. Diese erscheinen etwa Ende November.» Vielleicht, so Fries, könne er dann bereits ein bisschen abschätzen, ob es für eines der Lieder reichen würde und welches beim Publikum besser ankommt. «Ich bin guter Hoffnung, dass eines meiner Lieder ausgewählt wird.»

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