Das Wiener Kaffee Franzl betreibt dieses Jahr einen Glacégarten auf der Romanshorner Hafenpromenade

Tatjana und Nobert Mahr wollen ihren Gästen im ehemaligen Bistro Heaven österreichische Spezialitäten und anderes mehr servieren. Ihr Konzept passt nach Angaben der Stadt am besten zum Standort am Hafen. Die Konkurrenz war gross. 

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Tatjana und Norbert Mahr in ihrem Wiener Kaffeehaus  Diesen Sommer bedienen sie auch Gäste auf der Hafenpromenade.

Tatjana und Norbert Mahr in ihrem Wiener Kaffeehaus  Diesen Sommer bedienen sie auch Gäste auf der Hafenpromenade.

(Bild: Donato Caspari)

(red) Der Zeitpunkt der Betriebsaufnahme ist wegen der Pandemielage und dem laufenden Baugesuch derzeit noch offen. Tatjana und Norbert Mahr freuen sich, neben einer breiten Palette von Glacékompositionen auch typisch österreichische Spezialitäten im Eiscafé auf der Hafenpromenade anzubieten. «Nicht nur tagsüber, sondern auch für die Abendstunden möchten wir unseren Gästen Neuheiten präsentieren - lassen Sie sich überraschen», wird das Ehepaar in einer Mitteilung der Stadt zitiert.

Die beiden Wiener betreiben in der Alleestrasse seit 2016 erfolgreich das Kaffeehaus Franzl. 2018 wurde es als erstes internationales Mitglied in den renommierten Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer aufgenommen.

Bistro Heaven bediente fünf Jahre Gäste am Hafen

Blick auf die Hafenpromenade mit dem Glacé-Garten, das braune Häuschen links neben der Tanne.

Blick auf die Hafenpromenade mit dem Glacé-Garten, das braune Häuschen links neben der Tanne.

(Bild: Manuel Nagel)

Per 1. März hatte die Stadt einen neuen Pächterin oder einen neuen Pächter für den Glacégarten mit 272 Quadratmetern Fläche auf der Hafenpromenade gesucht. Interessenten konnten sich bis Ende Januar bei der Stadt melden. Es gingen acht  Bewerbungen ein. Das Ehepaar Mahr habe« das für die Hafenpromenade am besten geeignete Konzept mit einer hohen gastronomischen Vielfalt» eingereicht, teilt die Stadt auf Anfrage mit.

Bis Oktober 2019 bewirtete das Bistro Heaven während der Saison Gäste. Dessen Betreiber will sich nach fünf Jahren auf Eigenproduktionen seines Unternehmens und den Verkauf der Spezialitäten unter anderem an Märkten fokussieren.

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Peter Exinger