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«Das Trösch» am Kreuzlinger Boulevard ist auch die nächsten zehn Jahre für alle da

Der Kreuzlinger Gemeinderat bewilligt mehr Geld für das Begegnungszentrum.
Urs Brüschweiler
Im Frühjahr 2017 war das Begegnungszentrum Das Trösch am Kreuzlinger Boulevard eröffnet worden. (Bild: Reto Martin - 1. April 2017)

Im Frühjahr 2017 war das Begegnungszentrum Das Trösch am Kreuzlinger Boulevard eröffnet worden. (Bild: Reto Martin - 1. April 2017)

Klare Fronten: Einzig die SVP fand kein Gefallen an der Vorlage, alle anderen Fraktionen im Kreuzlinger Stadtparlament waren einstimmig dafür. Somit war auch das Abstimmungsergebnis am Ende keine Überraschung. Mit 30 zu 8 Stimmen genehmigte der Gemeinderat am Donnerstagabend das erhöhte Kostendach von 175'000 Franken pro Jahr für die Weiterführung des Begegnungszentrums Das Trösch am Boulevard auf die Dauer von zehn Jahren.

FDP-Gemeinderat Christian Brändli, Präsident der vorberatenden Kommission, sprach von einer Erfolgsgeschichte, seit das Begegnungszentrum 2017 im Kreuzlinger Stadtzentrum eröffnet worden war. Es biete kostengünstige Mieträume und sei so zum Treffpunkt für die ganze Bevölkerung geworden.

Man ist vom Erfolg überrascht worden

Doch jeder Erfolg habe auch ­seine Schattenseiten. Mit den damals bewilligten finanziellen und personellen Ressourcen laufe man mittlerweile am Limit. Statt wie einst geplant nach fünf Jahren müsse man deshalb jetzt schon eingreifen.

Die Parteien stimmten mit einer Ausnahme in die Lobeshymne auf «Das Trösch» mit ein. Ruedi Herzog von der SP betonte, dass man mit diesem Treffpunkt für Menschen aller Couleur einen Schritt vorangekommen sei, die Stadt und besonders den Boulevard zu beleben. Räume zu ­finden, etwa für Vereine, sei in einer Zeit, wo viele Restaurants schliessen, schwieriger geworden. «Wir haben damit einen Nerv getroffen.» René Knöpfli, FDP-CVP-EVP-Fraktion, meinte, die tausend Buchungen pro Jahr sprächen eine deutliche Sprache. Xaver Dahinden erwähnte im Namen der Freien Liste, dass «Das Trösch» auch der Integration diene und deshalb nicht Kostenfaktor sei, sondern eine sinnvolle und kluge ­Investition, die eins zu eins der Bevölkerung zugutekomme.

So sieht «Das Trösch» von aussen aus. (Bild: Barbara Schwager - 14. November 2017)

So sieht «Das Trösch» von aussen aus. (Bild: Barbara Schwager - 14. November 2017)

Die SVP will nicht in den Jubelchor einstimmen

Man konkurrenziere mit den günstigen Raummieten andere Veranstaltungsorte, wie etwa die subventionierten Museen in der Stadt. SVP-Gemeinderätin Barbara Hummel monierte auch die buchhalterische Abgrenzung der Kosten in der städtischen Rechnung und forderte mehr Transparenz. Man solle für das Haus eine private Trägerschaft finden, forderte Parteikollegin Yvonne Hartmann. «Das ist nicht die Aufgabe der Stadt.» Ihr Rückweisungsantrag blieb letztlich aber chancenlos.

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