Das  Strassenfest wird zum «Strassenfestival Amriswil»

Zur zehnten Ausgabe beschenkt sich das Strassenfest gleich selbst mit einem neuen Namen. «‹Strassenfestival› wird der Veranstaltung mehr gerecht», sagt OK-Neumitglied Jörn Hannemann.

Manuel Nagel
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Andreas Müller und Jörn Hannemann präsentieren das Plakat des Amriswiler Strassenfestivals 2019. (Bild: Manuel Nagel)

Andreas Müller und Jörn Hannemann präsentieren das Plakat des Amriswiler Strassenfestivals 2019. (Bild: Manuel Nagel)

«Unser neues OK-Mitglied trägt die Schuld, dass wir auch einen neuen Namen haben», sagt Andreas Müller mit einem Lachen und blickt zu Jörn Hannemann. Bereits zum zehnten Mal wird im kommenden Juli das Strassenfest, welches alle zwei Jahre stattfindet, über die Bühne gehen. «Deshalb wollten wir auf diese Ausgabe hin auch etwas Besonderes machen, denn seit der Lancierung der Veranstaltung im Jahr 2001 ist natürlich deren Auftritt in die Jahre gekommen.

Nicht mehr im OK dabei ist Martin Rickenbach, der für das bisherige Erscheinungsbild verantwortlich war und sich jetzt nach fast 20 Jahren zurückzog. Sein Nachfolger ist eben Kommunikationsprofi Hannemann, der mit seiner Firma zum Schluss kam, der Name «Strassenfest» passe nicht mehr zum Event.

Günstige Gelegenheit für Namensänderung

«Gerade auch für Künstler ist ‹Festival› ansprechender als ‹Fest›», sagt Hannemann. Festival sei auch vom Wording her korrekt, da es eine mehrtägige Kulturveranstaltung sei. Die Umbenennung in seinem Team war aber heftig diskutiert worden, verrät Hannemann, denn «Strassenfest» habe sich zu einer Marke entwickelt. Doch mit dem neuen Auftritt war die Gelegenheit günstig, auch gleich noch den neuen Namen zu lancieren.

«Im OK kam der neue Name gut an», sagt dessen Präsident Andreas Müller. Schliesslich habe sich das Strassenfest ja schon lange zu einem Festival entwickelt. Dass Festival und Fest denselben Wortstamm haben, machte die Entscheidung zudem leichter. Müller ist sich jedoch bewusst, dass einige weiterhin «Strassenfest» sagen, aber das sei ok.

Das Veranstaltungskonzept werde nicht geändert, sagt Hannemann, sondern nur die Kommunikationsstrategie. Man wolle den Faktor «Kultur» noch mehr herausstreichen und die Bildung einer Community erreichen. Dazu wird es neu hochwertige Mehrwegbecher geben, die von den Besuchern als Souvenir nach Hause genommen werden können, aber auch T-Shirts und weitere Merchandise-Artikel.