Das Stacherholz in Arbon schreibt einen Roman

Die Oberstufe des Stacherholz hat den Roman «Exchange Year» geschrieben.

Lara Jörgl
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Eine Klasse im Stacherholz hat einen sogenannten Schulhausroman geschrieben. (Archivbild, 26.06.2015: Ralph Ribi)

Eine Klasse im Stacherholz hat einen sogenannten Schulhausroman geschrieben. (Archivbild, 26.06.2015: Ralph Ribi)

«Ich war doch überrascht darüber, wie viel die Schülerinnen und Schüler von sich selbst preisgegeben haben», sagt Andrea Gerster, Autorin aus dem Thurgau. Sie ist der Schreibcoach, der das Projekt «Schulhausroman» in Arbon betreut hat.


Autor Richard Reich rief dieses mit Gerda Wurzenberger 2005 ins Leben. Die Idee dahinter ist, dass ein Autor mit Jugendlichen einen Roman erarbeitet. Dies in vorgegebener Zeit. Gerade auch Jugendliche, die nicht gerne lesen und schreiben, sollen auf diesem Weg für die kreative Arbeit begeistert werden. In den letzten zwölf Jahren sind über Zweihundert solcher Romane entstanden.


Das Stacherholz in Arbon hat sich als erste Schule im Kanton an das Projekt gewagt. Verfasst hat die Arboner Klasse von Bruno Signer mit Autorin Gerster die Geschichte namens «Exchange Year».


«Zuerst habe ich der Gruppe Schreibimpulse gegeben. Wir haben verschiedene Übungen gemacht», sagt Gerster. Die Schüler hätten dann ihre eigenen Ideen entwickelt und jeder habe ein Kapitel geschrieben. So ist etwa das Buch «Nichts wie weg!!», das unter ihrer Anleitung entstanden ist, ein Sammelband. Und der beinhaltet auch die Geschichten von je einer Klasse aus den Kantonen Appenzell und St. Gallen.


Den Abschluss des Projekts bildet eine Lesung. Diese findet statt am Freitag, den 30. November, um 18 Uhr im Landenbergsaal. Der Eintritt ist frei. Es wird sowohl einen Apéro als auch einen Büchertisch geben.

Hinweis
Mehr zu den Schulhausromanen und Projekten unter
www.schulhausroman.ch.