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Interview

Das schnellste Mädchen des Landes kommt aus Ermatingen

Jenny Kressebuch hat mit ihrer Seifenkiste den ersten Rang an den Schweizermeisterschaften erreicht.
Hannah Engeler
Jenny Kressebuch in ihrer Lieblingsseifenkiste. (Bild: PD)

Jenny Kressebuch in ihrer Lieblingsseifenkiste. (Bild: PD)

Sie nehmen schon seit mehreren Jahren an Seifenkistenrennen teil. Wie sind Sie dazu gekommen?

Jenny Kressebuch: Die Kinder meiner Babysitter fuhren Seifenkiste. Meine Geschwister und ich haben sie beim Training beobachtet und durften dann auch mal selbst ausprobieren, mit einer Seifenkiste zu fahren. Das war vor neun Jahren, als ich sieben Jahre alt war.

Was gefällt Ihnen besonders am Seifenkistenfahren?

Mir gefällt vor allem die Geschwindigkeit. Ich fahre gerne schnell. Das macht einfach mega Spass.

Haben Sie ein spezielles Ritual, welches Ihnen hilft, sich auf die Rennen vorzubereiten?

Nicht wirklich. Das einzige Ritual ist der sogenannte Clap, ein Handschlag, den ich vor dem Rennen mit meinen Geschwistern und manchmal auch Eltern mache. Ansonsten steige ich einfach ein und fahre los.

Haben Sie sich über die Jahre Ihre Seifenkisten selbst gebaut?

Ich habe meine Seifenkisten nie selbst gebaut, da dies nicht sehr einfach ist. Bis heute bin ich mit vier verschiedenen gefahren, wobei die jetzige meine Lieblingsseifenkiste ist. Gebaut wurde sie von einem Bekannten aus Ermatingen. Ich teile sie mit meinem jüngeren Bruder.

Was war das Besondere an der Schweizermeisterschaft in Hinwil? Waren Sie nervöser als sonst?

Im Gegensatz zu anderen Strecken war die in Hinwil schneller gesteckt. Dies war aber keine spezielle Herausforderung für mich, da ich ja besondere Freude an der Geschwindigkeit habe. Nervös bin ich eigentlich nur beim jeweils ersten der drei
Läufe.

Da Sie nun 16 sind, ist dies das letzte Jahr, in dem Sie Seifenkistenrennen bestreiten können. Wird der Sport trotzdem ein Teil von Ihnen bleiben?

Da meine jüngeren Geschwister noch aktiv sind, bleibt die Verbindung vorerst bestehen. Ich werde bestimmt auch mal als Helferin bei Rennen die Zeit messen. Meine ältere Schwester macht dies auch. Zudem besteht weiterhin die Möglichkeit, als Fun-Fahrer an den Rennen teilzunehmen.

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