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Das Schloss Luxburg in Egnach soll für die Öffentlichkeit gerettet werden – IG mit 50 Mitgliedern ist gegründet

Eine IG setzt sich dafür ein, dass das Schloss saniert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
(Bilder: Michel Canonica)(Bilder: Michel Canonica)
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Die Luxburg in Egnach, ein stolzes Schlösschen verlottert

Nach einer Informationsversammlung im Spätsommer und vielen positiven Rückmeldungen hat sich die Arbeitsgruppe entschieden, auf vergangenen Samstag zu einer Gründungsversammlung für eine IG Schloss Luxburg einzuladen. Vorgängig konnten alle Interessierten das Schloss Luxburg von innen und den Park persönlich besichtigen. Eine Besichtigung der Luxburg wurde vielen Egnachern während Jahrzehnten verwehrt. Selbst Alteingesessene erzählten, dass sie schon 80 Jahre in Egnach wohnen und noch nie einen Schritt in den Park machen durften.

Fachgerecht sanieren

Der ehemalige Gemeindepräsident Markus Schmid führte durch die Gründungsversammlung. Rund 50 Mitglieder hat die Interessengemeinschaft bereits. Die IG-Mitglieder sind nun aufgerufen, sich gemeinsam dafür einzusetzen, dass das Schloss Luxburg fachgerecht saniert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Notwendig für erfolgreiche Kaufverhandlungen wird ein Nutzungs- und Finanzierungskonzept. Die Finanzierung des Kaufs und später die Sanierung werden die besondere Herausforderung sein. In einem weiteren Schritt ist die Gründung einer rechtsverbindlichen Trägerschaft angedacht.

Vorstand wünscht sich engagierte Leute aus der Region

Als Präsidentin wurde Isabel Baumgartner aus Egnach gewählt. Weiter im Vorstand engagieren sich und die Neugewählten Rolf Blust (Neukirch), Dieter Bötschi, Norbert Jud, Nelly Krenger, Rolf Krömler und Stephan Tobler (alle in Egnach). Der Vorstand wünscht sich weitere interessierte Leute aus der Gemeinde und der Region, welche das Anliegen mittragen und damit die Stellung der IG gegenüber der Eigentümerin, Kanton, Gemeinde und möglichen Geldgebern und Sponsoren stärken.

Beitrittsformulare für die IG liegen auf und können bei allen Vorstandsmitgliedern bezogen und abgegeben werden. Die Präsidentin gab bekannt, dass eine künftige Trägerschaft den Betrieb eigenwirtschaftlich finanzieren soll. Das sollte durch dauernde und temporäre Vermietung der Räumlichkeiten erreicht werden. Der Vorstand wird nun mit der Eigentümerin weitere Kaufverhandlungen führen.

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