Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

«Das Projekt der Stedi in Ermatingen ist ein Leuchtturmprojekt der Zusammenarbeit aller Beteiligten»

Am Tag der Bauwirtschaft liessen die Beteiligten die bisherigen Entwicklungen Revue passieren.
Werner Lenzin
Gemeinderat Hans-Ulrich Hug erläutert Präsident Mathias Tschanen (rechts aussen) und weiteren Gästen die Sanierungsarbeiten beim Stedikopf. (Bild: Werner Lenzin)

Gemeinderat Hans-Ulrich Hug erläutert Präsident Mathias Tschanen (rechts aussen) und weiteren Gästen die Sanierungsarbeiten beim Stedikopf. (Bild: Werner Lenzin)

«Das Ziel dieses Tages ist es, Ihnen unsere Tätigkeit etwas näher zu bringen», begrüsste Kantonsrat und Präsident des Thurgauischen Baumeister-Verbandes Mathias Tschanen die Gäste in der Woogi-Halle zum Tag der Bauwirtschaft.

«Wir bringen ihnen Ressourcen aus unseren Kiesgruben und helfen ihnen bei der Deponierung von Wertstoffen, wie Aushubmaterial und Rückbaustoffen», sagte Tschanen. Er wies darauf hin, dass man versichert sein könne, Produkte wie Holz aus den Thurgauer Wäldern, Beton mit Kies aus den Kiesgruben des Kantons oder aus dem Bodensee zu erhalten.

Das Projekt der Stedi in Ermatingen bezeichnete Tschanen als Leuchtturmprojekt der Zusammenarbeit aller Beteiligten. Gemeindepräsident Urs Tobler beleuchtete das Projekt aus der Sicht des Bauherrn und blickte zurück auf die lange Geschichte Ermatingens. Die 1913 erbaute Stedi sei eine hervorragende Baumeisterleistung. Das Projekt «Fernsicht» der Planimpuls Ingenieure AG aus Kreuzlingen habe die Jury vor drei Jahren überzeugt und die Stimmbürger bewogen, einen Kredit von 6.7 Millionen Franken für die Sanierung der Stedi gutzuheissen.

Stimmungsvoller Begegnungsort und hoher Nutzungskomfort für alle

Geschäftsführer Reto Mästinger zeigte anschliesssend den Werdegang des Projektes auf. Das Projekt von Planimpuls nennt er einen stimmungsvollen Begegnungsort an einmaliger Lage und mit einem hohen Nutzungskomfort für alle. Nach einer Verzögerung von sechs Wochen im Zusammenhang mit dem Wasserstand sind die Arbeiten seit dem 5. August wieder im Gange und man hofft auf eine Fertigstellung im Herbst 2020.

Stefan Geiges legte namens der Arbeitsgemeinschaft Geiges Herzog Wellauer die zahlreichen Herausforderungen der Baustelle dar. Von grosser Wichtigkeit nannte er das Zusammenspiel zwischen der Gemeinde als Bauherr.

Geiges wies auf die fünf diesbezüglich wichtigsten Herausforderungen hin. Die erste, wenn man 200 Kubikmeter Material für eine Baupiste in den See schütte, immer noch nichts sehe und weiter schütten müsse ohne aufzugeben. Aber auch der Rückbau der Baupiste während des Ansteigens des Seespiegels und das unerwartete Hangwasser vom Land, verlangten dem Wasser zuliebe schnelle und rasche Ideen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.