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Das Pachamama-Festival in Märstetten stösst an seine Grenzen

Fünf Tage lang zelebrierten 1000 Besucher die Verbundenheit zu Mutter Natur. Die Veranstalter überlegen sich, für den Anlass ein neues Gelände zu suchen.
Flavio Di Nicola
(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
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34 Bilder

Pachamama Festival Märstetten

Die Frauen, Männer und Familien haben sich unterhalb des Schlosses Altenklingen eingefunden, um gemeinsam die Verbundenheit und den respektvollen Umgang mit Mutter Natur – Pachamama – zu zelebrieren. Die Besucher reisen mittlerweile aus ganz Europa an – kein Wunder, dass das Festival bereits nach wenigen Tagen ausverkauft war.

Einer der Höhepunkte des Festivals war das Pachamama-Ritual, das von Thomas Frey geleitet wurde. Er animierte alle Anwesenden, in sich hinein zu hören und zu spüren, welches Element man in sich wahrnehme. Im Tanz der Elemente wurde dies gemeinsam zelebriert. Wer dabei nur wilde Schamanentänze erwartete, wurde eines Besseren belehrt. Es gab sowohl heiss lodernde Feuertänzer wie ruhige, erdverbundene Tanzende, die sich geschmeidig zu den Trommelklängen bewegten.

Jeder im grossen Menschenkreis brauchte unterschiedlich lange, um aus sich herauszukommen. Frey, der die Tanzenden motivierte, rief allen zu: «Tanzt, tanzt, wie euch gerade zu Mute ist. Fühlt die Verbundenheit mit der Natur, denn Tanzen ist wie Beten mit den Beinen.»

Zahnbürsten aus Wurzeln und Schlafmittelchen

Elena Hein, Besitzerin einer fahrenden Apotheke. (Bild: Flavio Di Nicola)

Elena Hein, Besitzerin einer fahrenden Apotheke. (Bild: Flavio Di Nicola)

Auf dem Weg zwischen den einzelnen Plätzen begegnet man einem Wunderkabinett. «In dieser fahrenden Apotheke hausen eine Fee und ein Kobold», sagt Elena Hein, die aus Deutschland angereist ist. Sie zaubert aus ihrem Wagen neben Zahnbürsten aus fasrigem Wurzelholz allerhand Produkte.

«Die Magie schlummert in allen Dingen – wenn man das Auge dafür hat»,

sagt sie und berät bereits den nächsten Interessenten, der etwas sucht, das ihm beim Einschlafen hilft.

Aufgrund der vielen Besucher stösst die Lokalität oberhalb Märstetten zunehmend an ihre Grenzen. «Nächstes Jahr wollen wir es voraussichtlich mit einem grösseren Festival an einem neuen Ort versuchen», sagt Leiter Daniel Hunziker.

«Es ist uns aber wichtig, dass wir nicht zu einem Spektakel verkommen, sondern weiterhin nur Personen anziehen, die an unserer Philosophie teilhaben wollen. Mund-zu-Mund-Werbung ist uns deshalb ganz wichtig.» Bisher ist man auf gutem Weg. Viele Besucher erfahren durch Bekannte vom Festival.

Sogar die Kinder sind begeistert

«Eine Kundin hat mir immer wieder vom Pachamama erzählt», sagt Judith, die zusammen mit einer Kollegin aus Thun angereist ist. Sarah-Lina aus Berlin nahm sich extra eine Woche frei und arbeitet als Helferin mit: «Ich schätze die ruhige und familiäre Stimmung hier. Ich engagiere mich als Wächterin des ewigen Feuers, welches das ganze Festival über brennt.

Wie das Festival sie in seinen Bann gezogen hat, beschreibt eine Mutter: «Unser zweijähriger Sohn hat nach dem letzten Besuch das ganze Jahr hindurch vom Pachamama gesprochen und gefragt, wann wir wieder hingehen. Wenn sogar die Kleinsten die positive Energie spüren, dann muss dieses Festival doch einfach besonders sein!»

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