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Das nächste gesunde Abo aus dem Tägermoos

Der Tägerwiler Ziegelhof lanciert nach salat.ch neu einen Lieferservice für Früchte. Das Angebot richtet sich vor allem an Firmen.
Martina Eggenberger Lenz
Geschäftsführer Marc Böhler zeigt einen seiner Früchtekörbe. (Bild: Andrea Stalder)

Geschäftsführer Marc Böhler zeigt einen seiner Früchtekörbe. (Bild: Andrea Stalder)

Vor zehn Jahren hat Marc Böhler angefangen, sein im Tägermoos gezogenes Gemüse direkt zu den Endkunden zu bringen. Mittlerweile sieht man die Lieferwagen von salat.ch im ganzen Kanton. Sogar bis nach Winterthur und St. Gallen reicht das Einzugsgebiet des Tägerwiler Gemüseproduzenten. Mit sechs Fahrzeugen ist das Team vom Ziegelhof täglich unterwegs, um die Bestellungen aus dem Online-Shop in die Haushalte zu verteilen.

«Wir haben einen tollen Erfolg mit salat.ch», sagt Geschäftsführer Böhler. Verraten, wie viele Abonnenten er hat, will er jedoch nicht. Von seinen Kunden sei er oft angefragt worden, ob er nicht auch Früchte liefern könne, sagt Böhler. Das hat den innovativen Landwirt auf die Idee gebracht, neu auch ein Früchte-Abonnement ins Angebot aufzunehmen. Zielgruppe sind Firmen, die ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun wollen.

Ins Körbchen kommt möglichst Regionales

Die Früchteboxen sind in der Startphase in den Regionen Kreuzlingen, Weinfelden und Frauenfeld erhältlich und werden am Montag in die Unternehmen gebracht, «damit alle gut in die Woche starten können», erklärt Böhler. Es gibt drei verschiedene Grössen mit mehr oder weniger Sorten. Eine 5-Kilogramm-Box kostet bei «fruecht.ch» 26.50 Franken. Je nach Zusammensetzung sei man damit «ungefähr gleich teuer» wie die Läden – nur eben mit dem Unterschied, dass die knackigen Pausensnacks vors Haus geliefert würden, betont der Gemüsebauer.

Marc Böhler sagt, der Ziegelhof liefere möglichst saisonal und regional. Aktuell befinden sich in den Boxen natürlich Äpfel und Birnen, aber auch Thurgauer Pflaumen, Mini-Kiwi oder Trauben. Wenn immer möglich, arbeite er mit Obstlieferanten aus der näheren Umgebung zusammen. Aber natürlich sei es bei Früchten schwieriger als beim Gemüse, nur mit regionalen Produkten zu arbeiten.

«Wenn es auf den Winter zugeht, greifen wir auch auf Bananen und Clementinen oder andere Zitrusfrüchte zurück.»

Bei Letzteren schaue man aber, dass sich die Transportwege in einem «sinnvollen Rahmen» halten würden. Sprich: Böhler kauft möglichst Früchte aus Italien oder Spanien zu. «Die Ökologie ist uns wichtig.»

Fruchtbares Tägermoos

Die Familie Böhler baut auf dem Ziegelhof seit 1901 und bereits in der fünften Generation Gemüse an. Zuvor wurden in diesem ältesten Gebäude im Tägermoos – wie es der Hofname bereits verrät – die Ziegel für die Stadt Konstanz produziert. Angeblich gibt es auf dem Dachboden des Hofs immer noch solche Zeitzeugen. Im Tägermoos – das sich auf Schweizer Boden befindet, aber der deutschen Nachbarstadt gehört – sind Böhlers die einzigen Schweizer Produzenten. Das Gebiet am Seerhein ist dank seiner feuchten und kalkigen Böden besonders fruchtbar und das Klima für den Anbau gut geeignet. (meg)

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