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In Weinfelden steht bereits der nächste Schulhaus-Neubau an

Das 45 Jahre alte Primarschulzentrum Martin-Haffter soll einem Ersatzbau aus Holz weichen. Der Sanierungsbedarf ist so gross, dass sich eine Renovation nicht lohnt. Die Baueingabe ist bereits erfolgt.
Mario Testa
Baukomissionspräsident Armin Huber, Primarschulpräsident Thomas Wieland und Schulleiter Jean-Philippe Gerber. (Bild: Mario Testa)

Baukomissionspräsident Armin Huber, Primarschulpräsident Thomas Wieland und Schulleiter Jean-Philippe Gerber. (Bild: Mario Testa)

«En nögschde riise Brocke chunt uf üs zue», sagt Thomas Wieland, Präsident der Primarschulgemeinde Weinfelden. Mit dem riesigen Brocken meint er den Ersatzneubau des Schulzentrums Martin-Haffter. Ein dreistöckiger, quadratischer Holzbau mit 43 Metern Kantenlänge soll das jetzige Schulhaus ersetzen (siehe Kasten). Die Visiere stehen bereits, da die Schulbehörde die Baueingabe vergangene Woche getätigt hat, noch vor der Abstimmung über den Baukredit. Thomas Wieland sagt:

«Wir wollen den Bewilligungsprozess jetzt schon in Gang bringen um bei einem Ja zum Baukredit schnell loslegen zu können.»

Da auch Stellen von Kanton und Bund im Bewilligungsverfahren involviert sind – und wie immer auch Einsprachen möglich sind –, wolle die Schulbehörde früh dran sein. Die Volksabstimmung über den Baukredit findet dannam 10. Februar statt. «Wie hoch der Betrag ausfällt, kann ich heute noch nicht sagen. Wir verabschieden die Botschaft erst kommende Woche in der Behörde», sagt der Schulpräsident. Baukommissionspräsident Armin Huber rechnet jedoch mit ähnlich hohen Kosten wie beim Schulzentrum Elisabetha Hess, also gut 20 Millionen Franken.

Lernen im alten Schulhaus während der Bauzeit

Da der Neubau neben dem bestehenden Schulhaus entstehen soll, braucht es keine Übergangslösung für den Unterricht. Erst nach Fertigstellung und Einzug, geplant im Sommer 2021, wird das alte Schulhaus abgerissen und an seiner Stelle der neue Pausenplatz erstellt. «Wir werden unseren schönen Pausenplatz mit all den Nischen und Bäumen schon vermissen», sagt Schulleiter Jean-Philipp Gerber.

«Aber die Lehrerschaft darf mitentscheiden bei der Neugestaltung des künftigen Pausenplatzes.» Die Lehrerinnen und Lehrer hatten ebenfalls Mitspracherecht beim Neubau. Der ehemalige Schulleiter Kurt Alder hat ihre Meinungen als Mitglied der Baukommission jeweils abgeholt und in die Kommissionsarbeit einfliessen lassen.

«Wir dürfen stolz sein auf unsere Arbeit. Es soll etwas Nachhaltiges und Solides entstehen, aber kein Luxusbau.»

sagt Baukomissionspräsident Armin Huber. Wie beim Schulzentrum Elisabetha-Hess soll ein Totalunternehmer den Bau realisieren und Aufträge wo immer möglich an Firmen aus Weinfelden und der Region vergeben.

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