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Das «Lööli» in Berg bunkerte Sprengladungen

100 Teilnehmer sind am Mittwoch auf Einladung des Vereins Festungsgürtel zum Munitionsmagazin in Berg gewandert. Anlässlich der diesjährigen Bunkerwanderung
sahen sie die relungene Renovation des Magazins.
Werner Lenzin
Bauleiter Robert Schneider (2.v.l.) erläutert den Besuchern die Renovation und Umgebung des Munitionsbunkers. (Bild: Werner Lenzin)

Bauleiter Robert Schneider (2.v.l.) erläutert den Besuchern die Renovation und Umgebung des Munitionsbunkers. (Bild: Werner Lenzin)

«Wir haben das Munitionsmagazin letztes Jahr käuflich erworben und in Fronarbeit renoviert», sagt Präsident Josef Bieri bei der Begrüssung der Teilnehmer an der diesjährigen Bunkerwanderung des Vereins Festungsgürtel Kreuzlingen. Die Teilnehmer marschieren von Weinfelden in Gruppen über drei verschieden lange Routen zum Munitionsdepot im «Lööli» südöstlich von Berg.

Hier empfängt Vizepräsident Urs Ehrbar zusammen mit den drei Hauptbeteiligten des Projektes, Gemeindepräsident Max Soller, Bauleiter Robert Schneider und Heinz Kernen, Verantwortlicher für den Innenausbau und die Materialsicherung, die Gäste.
Diesen präsentiert sich das Untergeschoss als Lager des Übermittlungsmaterials. In den oberen drei Kammern gibt es Informationen über die Sprengmittel, den Verein und die Organisation der heutigen.

Grosse Renovationsarbeiten am alten Magazin

Gemäss Bauleiter Robert Schneider haben im Verlauf der letztjährigen Renovation zwischen drei bis sechs Vereinsangehörige an mehreren Tagen in 150 Frondienststunden das Magazin renoviert. «Es galt dabei im mittleren Dachteil die Holzbalken zu ersetzen und das Dach mit neuen Ziegeln zu versehen», sagt Schneider. Ferner ist die Nordfassade frisch gestrichen und der Verputz ersetzt worden. Als weiteres gilt es nun noch, die Umgebungsgestaltung und das Streichen der Innenräume zu realisieren.

Während des Kalten Krieges wurden im Untergeschoss die Sprengkapseln und im Erdgeschoss der Sprengstoff gelagert.

«Dieser war vorgesehen für die Sprengung der Thur-, Bahn- und Strassenbrücken in der näheren Umgebung»

sagt Armin Eugster. Er weist darauf hin, dass der Mineur bis zu einer vorgesehenen Sprengung im Besitz des übereinstimmenden Sprengcodes von vier verschiedenen Kommandostellen sein musste. Zurück im Schützenhaus Hau in Weinfelden wartete auf die Teilnehmer der Bunkerwanderung am 1. Mai ein dampfendes gastronomische Militärgericht.

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