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Das Kreuzlinger Projekt wird rund 300'000 Franken teurer als erwartet

Der Gemeinderat muss nochmals über die Sanierung und Erweiterung der Heinrich-Halle beraten.
Martina Eggenberger Lenz
Die Heinrich-Halle bleibt bis auf Weiteres so bestehen, wie sie ist. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Die Heinrich-Halle bleibt bis auf Weiteres so bestehen, wie sie ist. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Im Juli vor einem Jahr hat der Kreuzlinger Gemeinderat einem Kredit von 1,6 Millionen Franken für die Sanierung und Erweiterung der Wassersporthalle beim Bootshafen Seegarten zugestimmt. Das Parlament war sich mit Ausnahme der Freien Liste einig, dass die Investition in die Zukunft der Sportfischer und des Junioren-Segelpool Region Kreuzlingen eine sinnvolle Sache sei.

Ein gutes Jahr später ist klar: Das Projekt wird rund 300'000 Franken teurer und kann nicht wie geplant realisiert werden. Die zuständige Stadträtin Dorena Raggenbass erklärt, dass sich im Rahmen der Detailplanung und durch die vertiefte Überprüfung der Ingenieure aus dem Bereich Tragwerk, Statik und Brandschutz ergeben hat, dass die notwendigen Massnahmen für die geplanten neuen Zwischenböden so kostenintensiv sind, dass sie im vorgegebenen finanziellen Rahmen nicht umgesetzt werden können.

Die betroffenen Vereine können bei den Alternativlösungen mitreden

Das hängt auch mit dem schlechten Baugrund direkt am See zusammen. Man sucht deshalb eine andere Gesamtlösung, um den Platzbedarf der beiden Vereine dennoch abdecken zu können. «Deshalb haben wir einen Planungshalt beschlossen und gehen noch einmal über die Bücher», sagt Raggenbass.

Mit den beiden Vereinen werden die nun vorliegenden Alternativlösungen abgesprochen. Wenn man sich über das neue Projekt einig ist, werden die Kosten nochmals gerechnet. Unter dem Strich sei zu vieles in wesentlichen Punkten anders, als in der 2018 abgesegneten Botschaft, sodass Stadträtin Dorena Raggenbass das neue Projekt noch einmal vom Gemeinderat bewilligen lassen will.

Voraussichtlich im März soll die zweite Botschaft ins Parlament kommen. Die drei beteiligten Parteien – Sportfischer, Segler und Heinrich-Werft – könnten in der Zwischenzeit wie gehabt die Halle nutzen. Das komme den Vereinen sogar entgegen, weil sie nächstes Jahr ohne Behinderungen durch eine Baustelle das Sportfischerfest und das Jubiläum des Yachtclubs feiern können, betont die Stadträtin.

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