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Das Jodeln lässt die Sorgen verfliegen, auch bei den vielen Kreuzlinger Zuhörern

Die Berner Jodler und die Jodlerküken Frauenfeld haben das Publikum mit einem volkstümlichen Nachmittag in Kreuzlingen unterhalten. Beim Theaterstück «Dä ganz normali Wahnsinn?» gab es viel zu lachen.
Manuela Olgiati
Die Berner Jodler auf der Bühne. (Bild: Manuela Olgiati)

Die Berner Jodler auf der Bühne. (Bild: Manuela Olgiati)

«Schwyzerbode» singen die Berner Jodler zum Auftakt ihres Unterhaltungsnachmittags. Der Saal im evangelischen Kirchgemeindehaus Kreuzlingen ist voll. Zahlreiche Delegationen befreundeter Jodelclubs begrüsst Präsident Werner Mazenauer mit den Worten: «So viele Besucher kamen noch nie zuvor.»

Die Auswahl der Lieder, welche die Berner Jodler am letzten Sonntag vortragen, ist eine musikalische Zeitreise. Mit dem Thema «Jodellieder gestern und heute» stimmen die Jodler urchig ein. Von Erinnerungen spricht Dirigentin Luzia Bösch. Sie führt informativ durch das Programm. Mit «Schwyzerbode» stimmen die zwölf Jodler und sechs Jodlerinnen ihr erstes Lied an. Dazu bringt sich Jodler und Büchelbläser Ueli Liniger ein.

Die Tracht aus dem Schrank geholt

«Ich kenne einige Melodien, die mir gefallen», sagt Besuchern Beatrice Kuhn. Für diesen Tag trägt sie extra die Thurgauer Sonntagstracht. Unter den Gästen weilt auch Ehrenmitglied Sepp Gmünder, der seit über 50 Jahren den Berner Jodlern verbunden ist. Heute singen bei den Kreuzlingern die Vereinsmitglieder altersdurchmischt, auch junge Leute. Zum Beispiel die 17-jährige Nadine Bösch und die 27-jährige Varinia Siegenthaler.

Das Jodeln ist für jedes Alter optimal, wie sich zeigt. Viel Singfreude bringen die Jodlerküken aus Frauenfeld herüber. Unter der Leitung von Christine Tschanz erklingen neue Lieder. Von den jungen Moderatoren Stefanie Tschanz und Cyrill Buchter erfährt das gut gelaunte Publikum, dass die 15 Kinder im Alter von acht bis achtzehn Jahren für fröhliche und moderne Lieder gern zu buchen sind.

Es geht um mehr als Heimat und Alpenblumen

Jodellieder von gestern und heute erzählen viel über Heimat und Alpenblumen. Mehr Worte braucht es für das «s’Grüchtli». Auch das «Lass d’Sorge Sorge sy», von Komponist Ruedi Bieri kommen stimmig herüber. Luzia Bösch erwähnt, dass die Jodler schon viele Lieder von früher kennen. Anspruchsvoll sei das üben bei unbekannten Stücken wie dem «Berg-Arve» gewesen.

Eine Kostprobe gibt es auch von Altmeister, dem Komponisten Robert Fellmann. Die Berner Jodler stimmen jenes «Und d’Meitli händ d’Buebe verfüehrt» an und bringen damit viel Heiterkeit in den Saal. Luzia Bösch leitet den Jodelclub seit 2003 mit Bravour. Als Zugabe interpretieren die Jodler den «Steinmandli Jutz» von André von Moos.

Die Begeisterung im Saal hält ebenso zum herrlichen Lustspiel «Dä ganz normali Wahnsinn?» im zweiten Teil des Programms an. Dieses wird traditionellerweise vom Jodelclub Sulgen aufgeführt.

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