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Das ganze Führungsteam macht weiter

In der Katholischen Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen finden am Montag, 26. November, die Gesamterneuerungswahlen statt. Alle Behördenmitglieder treten wieder an. Die Vorsteherschaft nimmt zudem Stellung zu einem Leserbrief.
Nicole D’Orazio
Möchten in der Vorsteherschaft der katholischen Kirchgemeinde weiter machen: Präsident Beat Krähenmann und Kirchenpfleger Simon Tobler. (Bild: Donato Caspari)

Möchten in der Vorsteherschaft der katholischen Kirchgemeinde weiter machen: Präsident Beat Krähenmann und Kirchenpfleger Simon Tobler. (Bild: Donato Caspari)

Er ist noch nicht am Ziel. Deswegen möchte Beat Krähenmann als Präsident der Katholischen Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen weitermachen. Er stellt sich mit allen bisherigen Mitgliedern der Vorsteherschaft für eine weitere Legislatur zur Verfügung. Gewählt wird an der Gemeindeversammlung am Montag, 26. November. «Als ich vor eineinhalb Jahren das Präsidium übernommen habe, setzte ich mir drei Ziele: die Sanierung des Priesterhauses Bernrain, die Erstellung des Pastoralraumes und Frieden in die Kirchgemeinde zu bringen», sagt Krähenmann. «Dabei bin ich noch nicht am Ziel und würde mich gerne weiter dafür einsetzen», sagt er. Er fühle sich von den Kirchbürgern getragen und breit unterstützt.

Bezüglich des Priesterhauses wird den Kirchbürgern demnächst ein Projekt vorgestellt. «Den Pastoralraum nehmen wir erst in Angriff, wenn der Betrieb in Kreuzlingen auf einer soliden Basis steht», sagt der Präsident. Pfarradministrator Jan Walentek und die neue Pastoralassistentin Christine Rammensee seien dabei auf einem guten Weg.

Eine Mitarbeiterin war mit der Situation unzufrieden

Der Friede in der Kirchgemeinde ist nach dem Weggang von Alois Jehle, dem ehemaligen und umstrittenen Pfarradministrator vor einem Jahr, noch nicht gänzlich eingekehrt (unsere Zeitung berichtete). Sein Nachfolger Jan Walentek wurde erst kürzlich in einem Leserbrief aus dem Pro-Jehle-Lager für die hohe Personalfluktuation in der Kirchgemeinde verantwortlich gemacht. Das stimme so nicht, sagt Krähenmann. 2018 hätten drei Mitarbeiter gekündigt. Das entspreche einer Fluktuation von 7,4 Prozent.

Ivan Trajkov hätte gekündigt, weil er den Schritt vom Pastoralassistenten zum Diakon machen konnte, dies aber nur indem er die Stelle wechselte. «Das war vom Bistum so vorgesehen.» Und die eine Sekretariatsmitarbeiterin hätte eine andere spannende Stelle erhalten. «Eine Sekretärin hat aber tatsächlich die aktuelle Situation als Kündigungsgrund angegeben. Das bedauern wir natürlich.» Wer daraus Schlüsse ziehen wolle, müsse jedoch berücksichtigen, dass zwei andere Mitarbeiterinnen im Gegenzug sofort bereit waren, ihre Pensen zu erhöhen, betont Krähenmann. Für die offene Stelle der Chefsekretärin habe man rund 20 Bewerbungen erhalten. Krähenmann hofft, bis Ende Monat die neue Mitarbeiterin vorstellen zu können.

Kirchenpfleger ist sein Traumjob

Kirchenpfleger Simon Tobler stellt sich an der Versammlung ebenfalls zur Wiederwahl. «Für mich es ein Traumjob», sagt er. «Die Arbeit ist vielseitig und spannend und ich habe mit verschiedenen Aufgaben und Projekten zu tun.» Das motivieren ihn, weiterzumachen.

Kein Poller beim Parkplatz St. Stefan

Kirchenpfleger Simon Tobler informiert am Mediengespräch am Montag auch über die Sanierung und den Umbau des Parkplatzes sowie des Platzes um die Kirche St. Stefan. «Bald ist das Projekt beendet.» Der Parkplatz werde offen bleiben. Die Vorsteherschaft habe sich gegen einen Poller analog des angrenzenden Schulhauses ausgesprochen. «Wir sind uns bewusst, dass einige Eltern bei uns parkieren, um ihre Kinder abzuholen. Das ist für uns aber okay», sagt Tobler.
An der Versammlung werde Pastoralassistentin Christine Rammensee das neue Erwachsenenbildungsprogramm vorstellen, sagt Präsident Beat Krähenmann. «Es nennt sich Fokus und ersetzt den Ring 2000.» Der Ring 2000 sei in den 1960er-Jahren gegründet worden und wollte sich mit der Zahl 2000 im Namen auf die Zukunft ausrichten. Das sei nicht mehr zeitgemäss. «In diesem Jahr sind auch andere Aktivitäten hinzu gekommen wie eine neue Bibel- und zwei Jugendgruppen. Die Pfarreien leben.»

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