Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Das Chriesi ist in Salenstein der Star des Tages

Gegen 1500 Besucher sind ans Chriesifäscht in Salenstein gekommen. Neben dem Markt mit einem breiten Angebot, dem Bähnli und weiteren Attraktionen stand vor allem das Stein-Weitspucken im Fokus.
Isabelle Merk
Spucken so weit es geht: Ein junger Teilnehmer nimmt Anlauf beim Stein-Weitspucken. (Bild Reto Martin)
Ein Teilnehmer an der Ostschweizer Meisterschaft im Chriesistein-Spucken. (Bild: Reto Martin)
Teilnehmerin an der Ostschweizer Meisterschaft im Chriesistein-Spucken. (Bild Reto Martin)
Mit dem Chriesibähnli lassen sich die Besucher des Chriestifäschts rum kutschieren. (Bild: Reto Martin)
Die Helferinnen sortieren die feinen Chriesi. (Bild: Reto Martin)
Am Chriesifäscht Salenstein wird fein gekocht. (Bild: Reto Martin)
6 Bilder

Das Chriesi ist der Star des Tages

500 Tonnen Kirschen werden jährlich produziert und ein Fünftel davon wird am Bodensee angebaut. Grund genug, zu Ehren der süssen Frucht eine richtig gute Sause zu veranstalten. Organisiert wird das Chriesifäscht jeweils vom Männerturnverein Salenstein. Vom Chriesibier aus dem Kloster Fischingen über Chriesischnaps bis hin zur Chriesiwurst – das Chriesi ist ein Alleskönner und man kann weit mehr daraus machen als Konfi.

Alles, was man über die Kirsche als Frucht wissen wollte, konnte man am Samstag am Fest erfahren. Mit dem Chriesibähnli ging es bequem vom Festgelände zum lokalen Produzenten Ralph Gilg in Fruthwilen. Die Organisatoren haben keine Wünsche offen gelassen. So erstaunt es nicht, dass dieses kleine aber feine Fest jeweils zwischen 1000 bis 1500 Besucher über den Tag verteilt anzieht.

Eine Skulptur, ein Markt und gute Unterhaltung

Neben dem Star des Tages, dem Chriesi, wurde auch sonst für viel Abwechslung gesorgt. Anatol Stäheli bediente seine Motorsäge wie andere einen Pinsel und fertigte eine Skulptur an, die danach veräussert wurde. Auch der Markt wurde gut frequentiert. Hier gab es von Kirschspezialitäten über Kunsthandwerk bis hin zu selbst gemachtem Glace vom Bauernhof einiges zu sehen. Gemäss OK-Mitglied Stefane Cardoso legt man besonderen Wert darauf, regionale Anbieter mit im Boot zu haben. Musikalisch untermalte am Nachmittag die Freibiermusik aus Allensbach den Anlass, am Abend gaben die österreichischen Musikapostel den Rhythmus an.

Beim Chriesistein-Weitspucken ging es ambitioniert und mit viel Spass zur Sache. Während des Tages konnten sich die Kontrahenten in drei Kategorien messen. Am Abend war das Finale, für welches sich die sechs Besten qualifizierten. Der Rekord von 18,33 Metern von Kilian Studer wurde in der Qualifikation von ihm selbst mit 18,40 Metern übertroffen. Das Chriesifest ist in der Ostschweiz der einzige Austragungsort dieses Wettbewerbs. Es erstaunt gemäss Kurt Meier vom OK demnach nicht, dass jedes Jahr die Besten wieder mitmachen.

Im Final kommt der Beste 15,19 Meter weit

Die ersten drei der Kategorien Männer und Frauen der Ostschweizer Meisterschaft qualifizieren sich für die Schweizer Meisterschaft. Siegreich waren: Joel Meier mit 15,19 Metern (Kategorie Schüler), Charlotte Götschi, 10,79m (Frauen) und Samuel Ilg, 14,68m (Männer). Nach der Siegerehrung ging es auf der Festbühne weiter.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.