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Das Amriswiler Verkehrsregime bewegt die Gemüter

BTS, Busbahnhof, Kreisel oder Bahnübergang – die Verkehrsführung in Amriswil kennt zahlreiche Schwachstellen. Die SVP hat zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, das Interesse war rege.
Barbara Hettich
Die Podiumsteilnehmer zum Thema Verkehr: Bruno Egger, Peter Imbach, Stefan Koster und Manfred Wagner. (Bild: Barbara Hettich)

Die Podiumsteilnehmer zum Thema Verkehr: Bruno Egger, Peter Imbach, Stefan Koster und Manfred Wagner. (Bild: Barbara Hettich)

«Das Thema Verkehr interessiert offensichtlich», sagte Karl Spiess und begrüsste am Samstagmorgen rund 70 Personen im Mehrwecksaal des Alterszentrums in Amriswil. Gemeinsam mit SVP-Stadträtin Daniela Di Nicola moderierte er eine Podiumsdiskussion über das Verkehrsregime in Amriswil, zu dem die SVP eingeladen hatte.

Am Podiumstisch sassen Bruno Egger, NRP Ingenieure AG, Amriswil; Stefan Koster, SVP-Stadtrat; Bauverwalter Manfred Wagner und Peter Imbach, Projektleiter BTS vom kantonalen Tiefbauamt.

In seinem Wahlkampf für das Stadtpräsidium hatte Stefan Koster die Bahnüberführung Richtung Sommeri ins Visier genommen. «Die Wartezeiten vor den Bahnschranken sind unerträglich», erklärte er.

Die Zahl der Unfälle hat zugenommen

Mit der Verdichtung des ÖV-Fahrplans, mit dem Güterverkehr und mit den Testfahrten von Stadler-Rail schliesse die Barriere stündlich sechs bis sieben Mal und bleibe pro Stunde 40 Minuten geschlossen. Es brauche eine Lösung, beispielsweise mit einer Unter- oder Überführung, damit die Verbindung wieder durchlässiger werde.

In Zusammenhang mit der Bahnschranke habe die Zahl der Unfälle an der Kreuzung Poststrasse-Rütistrasse-Neumühlestrasse extrem zugenommen, sagte Verkehrsplaner Bruno Egger, neu seien Personenschäden hinzugekommen. Eine lastwagentaugliche Unter- oder Überführung der Bahnlinie hätte eine enorme Auswirkung auf das Ortsbild, gab er zu bedenken.

Es gebe andere Möglichkeiten auf die Verkehrssicherheit einzuwirken, erklärte er. Peter Imbach sprach von Sofortmassnahmen mit Pöllern zum Schutz der Fussgänger für einige tausend Franken bis hin zur Unterführung für 25 Millionen Franken. «Vielleicht müsste man sich eher überlegen, im Norden von Amriswil eine Querverbindung von der Sommeri- zur Unteren Bahnhofstrasse zu schaffen», regte er an.

Die BTS wird frühestens in acht Jahren gebaut

«Und wie geht es mit der BTS weiter?», wollte Karl Spiess vom kantonalen Projektleiter BTS wissen. «Wir sind soweit vorbereitet, dem Bund das pfannenfertige Projekt zu übergeben*, sagte Peter Imbach. Ab 2020 werde die BTS von Müllheim bis Arbon ins nationale Strassennetz aufgenommen. Wird die BTS vom Bundesrat genehmigt, beginnt die öffentliche Auflage. Er rechne mit einem Baubeginn in frühestens acht Jahren, so Imbach.

In der anschliessenden Diskussionsrunde standen unter anderem die verschiedenen Kreisel zur Diskussion. Mit der Eröffnung des erweiterten Amriville wird ein Verkehrschaos befürchtet. «Wir können keine neuen Strassen bauen», sagte Bruno Egger. Beim Kreisel Alleestrasse sei es schwierig, zusätzlichen Platz zu schaffen. Man versuche, die Kreuzungen zu optimieren. Den Verkehrsfluss im voraus zu berechnen, sei schwierig, so Egger.

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