Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Interview

HCT-Trainer Mair: «Das 1:0 war moralisch ein Schlüsselspiel»

Während La Chaux-de-Fonds’ Trainer Serge Pelletier auf der Spielerbank den Gentleman mimt, coacht Thurgaus Stephan Mair seine Mannschaft im diesjährigen Playoff mit viel Leidenschaft. Und der 51-jährige Italiener scheint auch im Halbfinal gegen den Qualifikationssieger das richtige Rezept gefunden zu haben. Am Freitag um 19.45 Uhr kommt es im Neuenburger Jura zum dritten Aufeinandertreffen. Die Best-of-7-Serie steht 1:1 ausgeglichen.
Matthias Hafen
Stephan Mair reist mit Zuversicht ans dritte Halbfinal-Spiel nach La Chaux-de-Fonds. (Bild: Mario Gaccioli, Weinfelden, 13. März 2019)

Stephan Mair reist mit Zuversicht ans dritte Halbfinal-Spiel nach La Chaux-de-Fonds. (Bild: Mario Gaccioli, Weinfelden, 13. März 2019)

Stephan Mair, was nehmen Sie aus dem 1:0-Heimsieg vom Mittwoch mit ans zweite Auswärtsspiel in La Chaux-de-Fonds?

Die Bestätigung, dass wir auch La Chaux-de-Fonds besiegen können, war Gold wert. Nicht nur liegt der ganze Druck nun wieder beim Gegner. Das zweite Spiel war moralisch ein Schlüsselspiel. Hätten wir verloren, wären wir in der Serie mit 0:2 in Rückstand gewesen. Ich weiss nicht, wie das die Mannschaft verkraftet hätte.

Nun aber steht es in der Best-of-7-Serie 1:1 und der HC Thurgau scheint nach wie vor in blendender Form zu sein.

Ich bin sehr zufrieden, wie die Spieler am Mittwoch das umgesetzt haben, was wir aus dem ersten Playoff-Spiel gegen La Chaux-de-Fonds analysiert haben. So waren wir etwa wieder viel geduldiger als in der ersten Halbfinalpartie und auch unser Penalty-Killing war deutlich besser als noch in La Chaux-de-Fonds. Zudem haben wir den Puck selbst unter Druck oft in unseren Reihen gehalten.

Welchen Eindruck hat bei Ihnen am Mittwoch in Weinfelden der HC La Chaux-de-Fonds hinterlassen?

Es ist und bleibt ein sehr starker Gegner. Allerdings habe ich nicht verstanden, weshalb mein Gegenüber Serge Pelletier so früh in dieser Serie den amerikanischen Stürmer Timothy Coffman so stark forciert hat. Das war für mich nicht nachvollziehbar, ist aber auch ein Zeichen.

Was braucht es, damit der HCT gegen Chaux-de-Fonds auch auswärts reüssiert?

Wir müssen einen guten Start erwischen, wenige Schüsse zulassen und sie zu Fehlern zwingen. Am Mittwoch hatte ich im zweiten Drittel das Gefühl, dass wir nun auch in dieser Playoff-Serie angekommen sind. Das macht mich zuversichtlich.

Fast ohne Absenzen nach La Chaux-de-Fonds

HC-Thurgau-Trainer Stephan Mair kann für das dritte Halbfinalspiel gegen Qualifikationssieger La Chaux-de-Fonds auf die gleiche Equipe zählen wie beim 1:0-Heimsieg am vergangenen Mittwoch. Einzig die Verletzten Joel Steinauer, dessen Fingerbruch mittlerweile erfolgreich operiert wurde, und Fabio Hollenstein fehlen im Aufgebot. Dazu kommt der Langzeitverletzte Nico Engeler. Ansonsten dürften nach den letzten Erkenntnissen alles Spieler fit sein. (mat)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.