Dani Felber trompetet am Muttertag vom Ermatinger Kirchturm

Konzerte kann der Musiker aktuell keine geben. Aber er erfreut seine Fans mit Beiträgen auf Social Media.

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Trompeter Dani Felber übt schon mal im Ermatinger Kirchturm.

Trompeter Dani Felber übt schon mal im Ermatinger Kirchturm.

(Bild: PD)

(red) Der Thurgauer Trompeter und Bandleader Dani Felber hätte in dieser Zeit sehr viele Konzerte national und international. Auch er wurde nicht von der Corona Krise verschont, alle Konzerte wurden abgesagt. «Für mindestens sechs Monate ohne Auftritte und ohne Einkommen. Das ist nicht einfach», sagt er und fügt an: «Ich habe mir immer gesagt, dass ich jeder Zeit arbeiten kann. Aber dass mir einmal das Musizieren verboten würde, hätte ich im Leben nie gedacht. So habe ich begonnen, täglich über 300 kleine musikalische Grussbotschaften an Freunde und Bekannte zu versenden.»

Über 15 000 Follower bei Instagram

Jeden Tag ein neuer Spruch und eine neue Melodie, der Kreativität von Felber sind keine Grenzen gesetzt. Mal witzig, mal ernst oder auch mal interessant. Zum einen eine Beschäftigungs-Therapie für ihn, zum anderen eine Ablenkung für andere. Auf Instagram hat er über 15 000 Follower, die er jetzt täglich aus seinem Haus in Ermatingen unterhält.

Am Sonntag, 11. Mai, zum Muttertag wird Dani Felber nach dem Glockenspiel um 12.00 Uhr aus dem Kirchturm in Ermatingen ein Trompeten-Solostück spielen. Aus dem höchsten Fenster des Kirchturms wird er Richtung See das wunderschöne Stück Caruso von Lucio Dalla spielen. Ein Dankeschön an alle Mütter, die im Moment Grosses leisten, mit den Kindern, die schon seit Wochen Zuhause sind. Die Bevölkerung kann die Melodie über den Dächern von Ermatingen von zu Hause aus anhören und Social Distancing einhalten.

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