Da war tierisch was los: Das Kinderfest überzeugte Gross und Klein

um dritten Mal hat am Samstag in Bischofszell das Kinderfest stattgefunden. Unter dem tierischen Motto konnten die Kinder etwa Kamelreiten, Plastikkühe melken oder Schlangen streicheln.

Barbara Hettich
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Das Kamelreiten war einer der Höhepunkte am Bischofszeller Kinderfest.

Das Kamelreiten war einer der Höhepunkte am Bischofszeller Kinderfest.

Bild: Barbara Hettich

«Es ist genau so, wie wir uns das vorgestellt haben», sagt Miriam Ehrbar, Präsidentin des Vereins Kinderfest Bischofszell. Sie lacht, die Sonne lacht und die vielen Kinder lachen und staunen über das überwältigende Angebot an Spielmöglichkeiten, das sie auf der Bitzi- und auf der Festwiese vorfinden.

Larina Stach fand gefallen am Kamelreiten und Kutschenfahren.

Larina Stach fand gefallen am Kamelreiten und Kutschenfahren.

Bild: Barbara Hettich

Unter dem Motto «Tierisch was los» wurde um die Wette an einer Plastikkuh gemolken, auf richtigen Kamelen oder kleinen, rollenden Stofftieren geritten, auf Trampolins in luftige Höhen gesprungen, Harrasse aufeinander gestapelt, an der Hallenwand hoch geklettert oder friedlich in einer Mulde gesändelt. Schafe und Ziegen gab es zum Anfassen, auch Schlangen und Riesenheuschrecken.

Boas Augsburger fand die Schlangen cool

Boas Augsburger fand die Schlangen cool

Bild: Barbara Hettich

Es wurde gebastelt und nach Herzenslust die verschiedensten Brettspiele ausprobiert, auf Stelzen balanciert oder auf Rädern herumgekurvt. Spiel und Spass ohne Ende, und dazu kamen noch die feinen Desserts aus der Festwirtschaft. Was will das Kinderherz mehr?

Bis zu 400 Kinder waren vor Ort

Bereits zum dritten Mal wurde das Kinderfest Bischofszell durchgeführt. Feuerwehr, Pfadi, Ludothek, Kibi, Spielgruppe, Kinderrat, private Helfer und Firmen und allen voran die Stadt Bischofszell haben dazu beigetragen, dass das Kinderfest am Samstag zu einem grossen Erfolg wurde.

Miriam Ehrbar, Präsidentin Kinderfest Bischofszell

Miriam Ehrbar, Präsidentin Kinderfest Bischofszell

Bild: Barbara Hettich

Für den grossen Einsatz aller Beteiligten sind die sieben OK-Mitglieder des Kinderfestes dankbar. Präsidentin Miriam Ehrbar schätzt:

«Es dürften zwischen 300 und 400 Kinder dabei gewesen sein.»

Erlös für zusätzliche Attraktionen nächstes Jahr

«Es ist einfach fantastisch, was da auf die Beine gestellt wurde», zieht eine Mutter stellvertretend für die vielen dankbaren Eltern ein positives Fazit. Gut angekommen ist zudem auch das Angebot der Festwirtschaft und die Tombola – zu gewinnen gab es einen Trettraktor.

Der Zutritt zum Kinderfest, das im Normalfall alle zwei Jahre stattfindet, ist gratis. Der Erlös aus Festwirtschaft und Tombola wird in das kommende Kinderfest investiert: Es werden die zusätzlichen Attraktionen finanziert. Dieses Jahr faszinierte ein Seifenblasenkünstler sein junges Publikum und bei der Clownin Giacomina standen die Kinder für ein aus Ballonen gedrehtes Tier an.

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