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CVP empfiehlt Roger Martin als neuen Romanshorner Stadtpräsidenten

Nachdem die Partei im ersten Wahlgang Stimmfreigabe beschlossen hatte, unterstützt sie nun den parteilosen Salmsacher. Die Grüne Partei und die SP verzichten auf eine Wahlempfehlung.
Roger Martin erhält sowohl von der CVP als auch von der SVP Unterstützung. (Bild: Andrea Stalder)

Roger Martin erhält sowohl von der CVP als auch von der SVP Unterstützung. (Bild: Andrea Stalder)

(red) Der Vorstand der CVP Romanshorn hat sich intensiv mit der Stadtpräsidentenwahl auseinandergesetzt. Es ist ihm ein Anliegen, den vier Kandidaten des ersten Wahlgangs für ihre Bereitschaft und den fairen Wahlkampf zu danken.

Um eine breit abgestützte Wahlempfehlung für den zweiten Wahlgang abgeben zu können, hat der Vorstand in der Folge eine Mitgliederversammlung nur zu dieser Thematik einberufen. Nach intensiver und kontroverser Diskussion empfehlen die CVP-Mitglieder mehrheitlich die Wahl von Roger Martin zum neuen Stadtpräsidenten.

Neue Ausgangslage

Die Romanshorner Wahlberechtigten haben im ersten Wahlgang zum Ausdruck gebracht, dass sie sich einen Wechsel an der Spitze der Stadt vorstellen können. Die düsteren Wolken am Finanzhimmel wie auch die weit überdurchschnittliche Personalfluktuation in der Verwaltung haben offenbar neben anderen Gründen zu dieser Meinungskundgebung geführt.

Die CVP begrüsst, dass es nun zu einer Wahlmöglichkeit zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen des ersten Wahlgangs kommt.

Vorteil Roger Martin

Die Partei ist der Meinung, dass der Stadtpräsident die örtlichen Gegebenheiten in seine Arbeit einbeziehen und darauf aufbauend die Führungsverantwortung wahrnehmen muss. So soll unter anderem auch die Vereins-, Freiwilligen- und Öffentlichkeitsarbeit der Romanshorner wieder vermehrt geschätzt und honoriert werden.

Von unrealistischen Projekten soll Abstand genommen werden. Die Mitgliederversammlung der CVP empfiehlt aus diesen Überlegungen heraus den Stimmbürgern mehrheitlich Roger Martin zur Wahl als neuen Stadtpräsidenten von Romanshorn.

Zwei Mal Martin, zwei Mal Stimmfreigabe

Die SVP sprach sich letzte Woche als erste Partei für die Unterstützung des Salmsachers aus. Die Grüne Partei hingegen hat für den zweiten Wahlgang am 31. März Stimmfreigabe beschlossen. Bei der ersten Ausmarchung für die Stadtpräsidiumswahl hatten sich sowohl die Grünen als auch die SP für Turi Schallenberg ausgesprochen.

Auch der Vorstand der SP Romanshorn verzichtetnach intensiver Diskussion auf eine Wahlempfehlung. Der noch verbleibende Kandidat der Findungskommission, der Salmsacher Roger Martin, bringt mit seiner Tätigkeit als Lehrer und Berater höchstens das theoretische Rüstzeug für das Präsidentenamt mit, es fehlt ihm aber praktische Erfahrung bei der Führung eines Betriebes oder einer Stadt.

In der aktuellen Konstellation mit einem überwiegend neu zusammengesetzten Stadtrat kommt für die SP Romanshorn deshalb eine Wahlempfehlung für ihn nicht in Frage.

Mehrheitlich sprach sich der SP-Vorstand auch gegen eine Empfehlung des amtierenden Stadtpräsidenten David H. Bon aus. Es seien von ihm Projekte lanciert worden, die im Widerspruch zum deutlichen Volkswillen und zur finanziellen Situation der Stadt stehen. Zudem erachtet der Vorstand die Defizite bei der Personalführung als zu gewichtig, um Bon zur Wahl empfehlen zu können.

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