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Container als Garderoben: Provisorische Lösung für die Sportler bei der Kreuzlinger Bodensee-Arena

Zwischen Bodensee-Arena und Tennishalle sollen Container aufgestellt werden. Diese dienen als Garderobe für Eissport und Fussball. Die Lösung ist auf zwei Jahre befristet.
Kurt Peter
Zwischen Tennishalle und Bodensee-Arena sollen die provisorischen Garderoben platziert werden. (Bild: Kurt Peter)

Zwischen Tennishalle und Bodensee-Arena sollen die provisorischen Garderoben platziert werden. (Bild: Kurt Peter)

Ein Baugesuch des städtischen Departements Gesellschaft sieht Container zwischen Bodensee-Arena und Tennishalle vor. Allerdings nur provisorisch auf zwei Jahre befristet. Die Container werden den Eissportvereinen als Garderoben mit Duschen dienen. «Wir haben ein gewaltiges Wachstum im Bereich Eishockey, da zwei Garderoben durch den Ausbau der Küche in der Bodensee-Arena wegfielen, brauchen die Vereine nun Ersatz», erklärt die zuständige Stadträtin Dorena Raggenbass. Auf zwei Jahre begrenzt seien die Provisorien, weil bis dahin die Bestandesaufnahme der Bodensee-Arena abgeschlossen und ein Grobprogramm für die geplanten Räumlichkeiten vorliegen soll.

Auch Fussballer am Anschlag

«Die definitive Lage der Garderoben für den Eissport werden wir nach Vorlage der bereits erteilten Aufträge bestimmen, dies gilt auch für die ebenfalls unbefriedigende Situation für den FC Kreuzlingen», sagt Raggenbass. Auch die Fussballer hätten ein grosses Bedürfnis nach mehr Garderoben. Ein Projekt bestehe bereits, ebenfalls ein Provisorium, aber mit deutlich umfangreicherem Ausbau, wie sie sagt. «Dies, weil der Stadtrat die Fussballplätze in etwa 15 Jahren auf dem Gebiet Seezelg platzieren will». Solange müsse der Container für die Fussballer ausreichen. Das Projekt werde in diesem August im Stadtrat besprochen, meint Raggenbass.

Der Präsident des Fussballclubs Kreuzlingen, Daniel Geisselhardt, wäre froh, wenn das neue Garderobengebäude möglichst bald realisiert werden könnte. «Wir sind am Anschlag, es ist ein grosses Problem», sagt er. Tatsächlich sei das Projekt bereits einmal aufgegleist gewesen, aber durch die vielen Auflagen der Ämter habe es sich derart verteuert, «dass es leider auf Eis gelegt werden musste». Geplant seien vier Garderoben mit Materialraum in Nachbarschaft zum bestehenden Clubhaus.

Sortieren und aufräumen

Im Baugesuch ist auch ein offener, neuer und unbefristeter Lagerplatz für die Bodensee-Arena enthalten. «Wenn dieser realisiert werden kann, hilft uns das extrem», erklärt Geschäftsführer Nico Seiler. Es sei eine grosse Menge an Material, das derzeit sortiert und aufgeräumt werde. «Es handelt sich dabei unter anderem um Zelte für Anlässe, Cateringmaterial und vor allem um den Eventboden für die Abdeckung der Eisfläche», sagt Seiler.

Eine feste neue Fläche würde das Handling deutlich verbessern, meint er weiter. Sie sei ein Gewinn und in der Arena selbst seien keine weiteren Lagerflächen vorhanden. «Der momentane Anblick entlang der Kunstgrenze ist keine Augenweide, wir schaffen mit der Lagerfläche Abhilfe», sagt er. Unabhängig davon, ob später ein Anbau an der Westseite der Arena möglich sei oder nicht – mit der Neugestaltung der Lagerfläche gewinne die Bodensee-Arena den nötigen Platz.

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