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Überraschend im ersten Wahlgang gewählt: Christina Pagnoncini ist die neue Gemeindepräsidentin im Kemmental

Die Gemeindeschreiberin von Güttingen macht im ersten Wahlgang alles klar. Ihre vier Mitbewerbern hatten nicht den Hauch einer Chance.
Martina Eggenberger Lenz
Christina Pagnoncini wurde im ersten Wahlgang klar als neue Gemeindepräsidentin des Kemmentals gewählt. (Bild: Reto Martin)

Christina Pagnoncini wurde im ersten Wahlgang klar als neue Gemeindepräsidentin des Kemmentals gewählt. (Bild: Reto Martin)

Es ist ein Resultat, wie man es sich als Wahlsiegerin nur wünschen kann: Die 48-jährige Gemeindeschreiberin von Güttingen macht mehr als doppelt so viele Stimmen wie alle ihre Mitbewerber zusammen und damit schon im ersten Wahlgang alles klar: Christina Pagnoncini ist die Nachfolgerin des im Sommer zurück getretenden Gemeindepräsidenten Walter Marty.

Pagnoncini hängt alle ab

Gemeindepräsidium Kemmental
gewählt
Christina Pangnoncini
GLP
451
Verfügbare Sitze: 1
Christoph Forster
97
André Ess
81
Nicole Stäheli
60
Christoph Zürcher
SVP
55
Absolutes Mehr
381 Stimmen

Fast etwas perplex reagierte die Sympathieträgerin gestern auf erste Gratulationen. Sie hätte selbst nie damit gerechnet, dass der erste Wahlgang die erlösende Entscheidung bringt.

«Ich finde es unglaublich, bin extrem dankbar und habe natürlich eine riesige Freude.»

Das Absolute Mehr lag bei einer Wahlbeteiligung von 46,2 Prozent bei 381 Stimmen. Christina Pagnoncini übertraf diese Marke um 70 Stimmen. Christoph Forster, André Ess, Nicole Stäheli und Christoph Zürcher hatten nicht einmal den Hauch einer Chance. Dies, obwohl sie alle im Kemmental verwurzelt sind.

Mitbewerber sind verwurzelter

Pagnoncini lebt seit 16 Jahren in der Gemeinde. Sie sagt, es hätten sie im Vorfeld der Wahlen viele noch nicht gekannt. Daher habe sie aktiv Kontakte geknüpft und sich vorgestellt. Anders als einige ihrer Mitstreiter ist die zweifache Mutter in keinem Verein aktiv.

«Vielleicht war mein Fachwissen ausschlaggebend»,

spekuliert die Grünliberale über die Hintergründe ihres Wahlsiegs. Ausserdem sei wohl der Auftritt an der Podiumsveranstaltung Ende August entscheidend gewesen. Darauf habe sie viele positive Reaktionen erhalten. Die gelernte Hochbauzeichnerin arbeitete lange bei der Stadt Kreuzlingen, bevor sie 2016 als Gemeindeschreiberin nach Güttingen wechselte. Seit vergangenem Jahr politisiert sie zudem im Grossen Rat mit.

Die Kündigungsfrist bei ihrer jetzigen Arbeitsstelle betrage drei Monate, erklärt die Alterswilerin auf Anfrage. Das bedeutet, dass sie per 1. Januar das Amt offiziell antreten kann. «Ich werde aber natürlich, sofern es geht und der Gemeinderat das auch wünscht, ab sofort an wichtigen Sitzungen teilnehmen und mich einbringen», sagt Pagnoncini.

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