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Bussnang schenkt Beatrix Kesselring einen Biber zum Abschied

An der Gemeindeversammlung bewilligen die Stimmberechtigten sämtliche Anträge der Behörde. Für die scheidende Vize-Gemeindepräsidentin gibt es Geschenke.
Mario Testa
Gemeindepräsident Ruedi Zbinden überreicht Beatrix Kesselring Blumen und den geschnitzten Biber. (Bild: Mario Testa)

Gemeindepräsident Ruedi Zbinden überreicht Beatrix Kesselring Blumen und den geschnitzten Biber. (Bild: Mario Testa)

Fragen gibt es kaum, Diskussionen gar keine und alle Entscheide fallen einstimmig. Der Bussnanger Gemeindepräsident Ruedi Zbinden, seine Gemeinderatskollegen und die 76 Stimmberechtigten verbringen einen harmonischen Abend in der Mehrzweckhalle. Grund zur Freude gibt die Jahresrechnung 2018 bei einem Aufwand von 9,54 Millionen Franken.

«Auch bei uns sind die Steuereinnahmen markant angestiegen. Das ist ein Trend, der sich bei fast allen Thurgauer Gemeinden zeigt. Unsere Gemeinde hat keine Schulden»

resümiert Ruedi Zbinden zufrieden und zeigt die positive Entwicklung der vergangenen Jahre auf einer Grafik.

Deutliches Plus statt budgetiertem Minus

Die Jahresrechnung 2018 der Politischen Gemeinde Bussnang schliesst mit einem Überschuss von 665000 Franken ab, budgetiert war ein Minus von 110000. Deutlich höhere Steuereinnahmen und die Verschiebung der Sanierung des Scheibenwalls in Lanterswil haben zur Abweichung geführt. Einstimmig bewilligen die Anwesenden die Rechnung. Mit 300000 Franken des Überschusses unterstützen sie das verschuldete Wasserwerk.

Bei den Investitionen war die Gemeinde im vergangenen Jahr zurückhalten. «Wir hatte nicht allzu viele im letzten Jahr», sagt Zbinden. Für insgesamt 631000 Franken wurden dennoch das Grundwasserpumpwerk in Friltschen, das Prozessleitsystem der Wasserversorgung sowie Leitungen und Trafostationen des Elektrizitätsnetzes erneuert.

Rechnungsprüfungskommission ist komplett

Die 19-jährige Deutsche Johanna Töppe wird mit 73 Stimmen eingebürgert, das siebenköpfige Wahlbüro in Globo im Amt bestätigt. Neu in die sechsköpfige Rechnungsprüfungskommission wählen die Stimmbürger Christina Schönholzer und Christoph Steurer. Sie ersetzen Marcello Albasini und Walter Baumberger, welche im Anschluss von Ruedi Zbinden für ihren grossen Einsatz verdankt und verabschiedet werden – ebenso Richard Schneider aus dem Wahlbüro.

Dann ist die Reihe an der scheidenden Vize-Gemeindepräsidentin Beatrix Kesselring. Sie bekommt einen geschnitzten Biber und muss über dieses Geschenk herzhaft lachen.

«Diese Tiere haben mich ganz schön auf Trab gehalten als Gemeinderätin»

sagt sie. «Mein Ressort lag mir, ich hatte Spass daran. Nun habe ich aber ein absolut gutes Gefühl, zu gehen.» Fast zehn Jahre lang war sie im Gemeinderat tätig.

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