Bussnang
Massiv mehr Verkehr: Gemeinde beantragt einen Kreisel für mehr Sicherheit im Thurrain

Die Gemeinde hat beim kantonalen Tiefbauamt ein Gesuch für einen Kreisverkehr im Thurrain eingereicht.

Sabrina Bächi
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Die Kreuzung Thurrain zwischen Rothenhausen und Weinfelden mit Blick Richtung Bussnang.

Die Kreuzung Thurrain zwischen Rothenhausen und Weinfelden mit Blick Richtung Bussnang.

Bild: Sabrina Bächi (Bussnang, 4. Dezember, 2020)

Auf der Kantonsstrasse zwischen Weinfelden und Rothenhausen verkehren täglich bis zu 10'000 Fahrzeuge. Rund 2500 Fahrzeugbewegungen finden auch auf der Hauptstrasse statt, die kurz nach der Thurbrücke in Richtung Bussnang abzweigt. Die Gemeinde Bussnang möchte anstelle des Einlenkers nun einen Kreisel.

Wie der Gemeinderat im Mitteilungsblatt schreibt, hat er ein Gesuch für einen Kreisverkehr im Thurrain beim Kantonalen Baudepartement eingereicht. Bereits 2007 wurde ein Projekt für einen Kreisel an dieser Kreuzung erstellt. Dieser kam damals jedoch nicht zur Ausführung, wie die Gemeinde schreibt. Inzwischen habe sich aber die Situation im Bereich dieses Einlenkers massiv verschlechtert. «Linksabbieger von allen Seiten müssen sich einer grossen Gefahr aussetzen», schreibt der Gemeinderat.

Gefahr für den Schulweg

Das habe zur Folge, dass zahlreiche Autofahrer auf die parallel verlaufende Schulstrasse ausweichen, was wiederum eine Gefahr für den Schulweg darstelle. Weiter bestehe auch das Problem, dass ab der Thurbrücke bis zum Kreuzungsbereich von Weinfelden her trotz Sicherheitslinie oft überholt werde, was eine zusätzliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstelle. Der massive Zuwachs an Verkehr auf diesen Strassen in den vergangenen zehn Jahren sei ebenfalls ein Punkt, weshalb die Gemeinde erneut das Gesuch für den Kreisel stelle.

«Der Gemeinderat und der betroffene Grundeigentümer erachten das Erstellen eines Kreisels bei der Kreuzung Thurrain aufgrund der genannten Punkte als dringen nötig», schreibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung weiter.