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Bürgler Tanzgruppe löst sich auf

Nur ein Jahr, nachdem die Seniorentanzgruppe Bürglen ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert hat, kommt das Aus. Grund dafür sind Augenprobleme der Leiterin Vreni von Arburg.
Monika Wick
Vreni von Arburg hat Augenprobleme. Schweren Herzens gibt sie deshalb die Seniorentanzgruppe in Bürglen auf. (Bild: Monika Wick)

Vreni von Arburg hat Augenprobleme. Schweren Herzens gibt sie deshalb die Seniorentanzgruppe in Bürglen auf. (Bild: Monika Wick)

«Solange die Leute Freude haben, mache ich weiter», verkündete Vreni von Arburg, Leiterin und Gründerin der Seniorentanzgruppe Bürglen, im März vergangenen Jahres. Damals feierten die Senioren das 25-jährige Bestehen ihrer Tanzgruppe. Dass das Ende dennoch so bald kommen würde, hat zu jenem Zeitpunkt noch niemand geahnt.

Mitgliedermangel ist jedoch nicht der Grund für das Ende. Noch immer schwingen rund zwanzig Bewegungsfreudige zweimal im Monat das Tanzbein. «Ich habe grosse Probleme mit meinen Augen, was es mir verunmöglicht, die Gruppe weiter anzuleiten», erklärt Vreni von Arburg, die bald ihren 80. Geburtstag feiern wird.

Niemand muss aufs Tanzen verzichten

Laut Vreni von Arburg bedauern die Mitglieder der Seniorentanzgruppe die Auflösung sehr. «Sie haben aber grosses Verständnis für meine Beweggründe», fügt sie hinzu. Aufs Tanzen müssen die Seniorinnen und Senioren auch in Zukunft nicht verzichten, denn sie werden sich der Seniorentanzgruppe in Weinfelden anschliessen. Ihre Ausbildung zur Leiterin für Seniorentanzgruppen hat Vreni von Arburg vor über drei Jahrzehnten bei der Pro Senectute in Weinfelden absolviert. Danach habe sie in Bürglen inseriert und viele Gleichgesinnte gefunden.

«Es kann nicht sein, das ich nur zu Hause arbeite und keinen Kontakt zu meinen Mitmenschen habe», erklärt Vreni von Arburg die Beweggründe, die sie damals zu diesem Schritt bewogen haben.

Rückkehr ins Elternhaus

Zwanzig Jahre lang leitete die vierfache Mutter davor zusammen mit ihrem Ehemann Walter das Diakoniehaus in Greifensee. «Dazu gehörte eine Schule für Diakone, ein Heim für Männer, die an Epilepsie leiden sowie ein landwirtschaftlicher Betrieb», erzählt sie. 1990 kehrte das Paar ins Elternhaus von Vreni von Arburg an die Bürgler Zeltlistrasse zurück. «Da mein Mann weiter arbeiten ging, wurde mir alleine bald langweilig», verrät die bemerkenswert agile Seniorin, der das Vorbereiten der Lektionen und das Anleiten der Gruppe fehlen werden.

Auf den Kontakt und die Zeit mit der Gruppe sowie das Tanzen wird sie trotz ihrer Augenprobleme nicht verzichten müssen. «Ich werde mit den anderen nach Weinfelden wechseln», versichert Vreni von Arburg.

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