Bürglen
Sie haben nur eine Wahl für einen neuen Gemeinderat

Am Montag ist die Eingabefrist für die Ersatzwahlen in Bürglen vom 28. November abgelaufen. Einziger Kandidat für den Sitz des zurücktretenden Gemeinderats Hans-Jürg Amrhein auf der offiziellen Namensliste ist Iwan Eberhart.

Hannelore Bruderer
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Iwan Eberhart ist der einzige Kandidat für den Bürgler Gemeinderat.

Iwan Eberhart ist der einzige Kandidat für den Bürgler Gemeinderat.

Bild: Hannelore Bruderer

Schon früh hat Iwan Eberhart aus Istighofen seine Ambitionen für das Amt als Gemeinderat angemeldet. Der 45-Jährige ist in der Gemeinde Bürglen aufgewachsen, unverheiratet und parteilos. Nach einer Lehre als Elektroniker bildete er sich an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften zum Diplom-Ingenieur FH im Bereich der Informationstechnologie weiter.

Später absolvierte er noch ein Nachdiplomstudium für Betriebswirtschaft und Management, das er mit einem Mastertitel abschloss. Iwan Eberhart arbeitet gegenwärtig im Verkauf von IT-Lösungen und Dienstleistungen, wo er unter anderem kantonale Verwaltungen und Energieversorger berät.

Kein Unbekannter

Iwan Eberhart ist in der Gemeinde bestens vernetzt. Er ist Präsident des Armbrustschützenvereins, ein Amt, das er seit rund zehn Jahren ausübt und nun abgeben wird. «Bei einer Vereinsmitgliedschaft zählt nicht nur das gemeinsame Hobby, so wie bei uns das Armbrustschiessen», sagt er. «Es ist das gesamte Vereinsleben mit seinen Aktivitäten und den Freundschaften, die man schliesst, das eine Vereinsmitgliedschaft so besonders macht.»

Nicht nur weil er ein Vereinsmensch sei, wolle er das frei werdende Ressort Kultur und Freizeit gerne übernehmen, erklärt er. «Ein Gespräch mit Gemeindepräsident Kilian Germann hat mich darin bestärkt, dass ich gerne im aktuellen Gemeinderat mitwirken möchte, um die Entwicklung der Gemeinde mitzugestalten und mitzutragen.»

Zielstrebig und innovativ

Politisch verortet sich Iwan Eberhart eher auf der bürgerlichen Seite. Er punktet mit Fachwissen, Einsatzbereitschaft und Zielstrebigkeit. Er steht aber auch für Nachhaltigkeit und Innovation. Diese Werte lebt er auch im Privaten, so fährt er ein Elektroauto und hat seine Liegenschaft mit moderner Haustechnik und -automation ausgestattet.

In Bürglen sei vieles auf gutem Weg, ist Eberhart überzeugt, und zählt die revidierte Ortsplanung, die Wasserversorgung und den neuen Werkhof auf. Es gäbe aber auch noch Altlasten zu bereinigen wie zum Beispiel die ausstehenden Perimeterbeiträge. «Werde ich gewählt, so will ich zuerst gut zuhören, die jeweilige Situation analysieren und mich dann voll und ganz einbringen», verspricht er.

Mehrere Ämter sind zu besetzen

Nebst dem Sitz im Gemeinderat sind in der Politischen Gemeinde Bürglen bei den Ersatzwahlen vom 28. November ebenfalls ein Mitglied in die Rechnungsprüfungskommission sowie eine Suppleantin oder ein Suppleant der Urnenoffizianten neu zu besetzen. Für beide Ämter stellt sich je eine Person zur Verfügung. Einsitz in die Rechnungsprüfungskommission will Reto Arnold aus Istighofen nehmen. Arnold ist 43-jährig und von Beruf Technischer Sachbearbeiter Bauamt. Als Suppleant der Urnenoffizianten kandidiert der 22-jährige Michael Jur Miftar aus Leimbach. Er ist gelernter Polygraf mit einer Zusatzausbildung in Gestaltung und Kunst.

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