Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Bürglen bleibt in der Hand der CVP

Im zweiten Wahlgang schaffte es Kilian Germann. Er ist der neue Gemeindepräsident. Urs Trachsel von der SVP wurde in den Gemeinderat gewählt.
Sabrina Bächi
Der neue Gemeinderat Bürglen mit dem frisch gewählten Gemeindepräsidenten Kilian Germann (vorne Mitte). (Bild: Sabrina Bächi)

Der neue Gemeinderat Bürglen mit dem frisch gewählten Gemeindepräsidenten Kilian Germann (vorne Mitte). (Bild: Sabrina Bächi)

«Meine Frau und ich haben einen Luftsprung gemacht. Juhu, ich hab's geschafft», sagt Kilian Germann über seinen ersten Gedanken nach der Resultatverkündung. Es ist das Ende eines langen Wahlkampfes. Denn im ersten Wahlgang konnten sich die Bürgler Stimmbürger nicht für einen Kandidaten entscheiden.

Die SVP-Gemeinderätin Jasmine Schönholzer gab danach ihren Rücktritt als Kandidatin für das Präsidium bekannt. Den Vorsprung auf Kontrahent Patrick Sempach konnte Germann schliesslich ins Ziel retten.

Gleich nach der offiziellen Gratulation durch Noch-Gemeindepräsident Erich Baumann hält Germann seine erste Rede. Souverän und mit ruhiger Stimme bedankt er sich für den fairen Wahlkampf, die vielen schönen Begegnungen und nicht zuletzt für das gute Resultat.

«Das einzige was mich störte waren die Parteiquerelen. Ich bin der Meinung, das ist eine Personenwahl und es geht nicht um die Partei.»

Gegen einen dritten CVP-Gemeindepräsidenten wollten sich die FDP und SP mit einem Gegenkandidaten wehren. Konnten jedoch keinen finden (unsere Zeitung berichtete).

Letzte Projekte stehen für Baumann an

Auch Erich Baumann stört sich immer noch an den Angriffen gegen ihn und den Gemeinderat. Doch insgesamt ist er mit dem Wahltag und den Resultaten zufrieden. «Ich bin sehr froh, dass der Gemeinderat im ersten Wahlgang gewählt wurde und das alle Bisherigen eine weitere Legislatur anhängen können», sagt Baumann.

Für ihn gilt es nun bis Ende Mai das Generelle Wasserversorgungsprojekt noch abzuschliessen und andere Projekte wie erste Schritte in der Ortsplanung und dem Werkhof aufzugleisen.

Patrick Sempach hat mit 393 ein gutes Resultat erreicht, muss den Platz des Gemeindepräsidenten jedoch seinem Kontrahenten überlassen. «Ich kann mit dem Ergebnis leben», sagt er. Als Parteiloser habe er viele Stimmen geholt, findet er. Seine Mitarbeiter auf der Gemeinde Erlen seien froh, dass er ihnen erhalten bleibe, sagt Sempach schmunzelnd.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.