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Bühne frei für neue Mehrzweckhalle in Horn

Die sanierungsbedürftige Doppelturnhalle hat sich in eine moderne Mehrzweckhalle verwandelt. In fünf Wochen ist Einweihung. Dem Baustart war ein langer Hürdenlauf vorausgegangen.
Max Eichenberger
Projektleiter Jean-Brice de Bary, Baukommissionspräsident Christoph Egli, Schulpräsidentin Margrith Schrepfer. (Bild: Max Eichenberger)

Projektleiter Jean-Brice de Bary, Baukommissionspräsident Christoph Egli, Schulpräsidentin Margrith Schrepfer. (Bild: Max Eichenberger)

Bei den Arboner Nachbarn sorgten Planungssünden und Bauschlampereien bei der Sporthalle für eine jahrelange Verzögerung. In Horn kam die Sanierung und der Ausbau der Turnhalle schon vor dem ersten Spatenstich nicht vom Fleck. Gründe für den zeitraubenden Hindernislauf: eine angefochtene Abstimmung, Stimmrechtsbeschwerden und Rekurse; schliesslich gar eine Beschwerde gegen die Arbeitsvergabe, die ein nicht berücksichtigter Baumeister angezettelt hatte. Das Verwaltungsgericht verfügte eine Neuausschreibung. Mit dem Ergebnis, dass ein lachender Dritter den Auftrag erhielt.

Ein knapper Entscheid an der Urne

Zuvor war die Schulgemeinde angewiesen worden, über den Baukredit an der Urne und nicht an einer Versammlung abstimmen zu lassen. Mit einem knappen Mehr von 32 Stimmen hatten die Horner im Oktober 2015 den 7,96-Millionen-Kredit bewilligt.

Dafür sind der Um- und Neubau in nur 15 Monaten realisiert worden. Die Freude bei Schulpräsidentin Margrith Schrepfer, Baukommissionspräsident Christoph Egli sowie bei der Lehrerschaft, den Vertretern der Vereine und der Gemeinde als künftige Nutzer ist gross. Bei einem Rundgang mit Apéro am Donnerstagabend konnten sie sich schon mal mit dem fertiggestellten Bau anfreunden. Am Donnerstag startet der Turnbetrieb, am 8. Dezember ist die Einweihung geplant.

Die sechzig Rundgangteilnehmer zeigen sie sich beeindruckt – schon einmal vom neuen offenen Entrée, das Transparenz schafft zur Halle. Und nichts mehr gemein hat mit dem früheren «Wohnbau-Eingang», berichtet Jean-Brice de Bary, Projektleiter des Architekturbüros Lukas Imhof, von der Wandlung eines in die Jahre gekommenen Baukörpers hin zu einer modernen, auch funktional aufgepeppten Mehrzweckhalle.

Multifunktional und mit Wohlfühl-Atmosphäre

Nicht nur architektonisch überzeugt das Werk, auch punkto Haustechnik ist es auf den neuesten Stand gebracht worden. «Wir haben zwar die Grundstruktur belassen, ansonsten aber alle Register gezogen», sagt de Bary. Sowohl bei der zweckbetonten Raumaufteilung wie in der mutigen Farbgebung. Christoph Egli sagt:

«Wir haben viele Hallen besucht. Die Moderne hat obsiegt»

Er zeigt sich sehr angetan vom Ergebnis. Man habe es hinbekommen, «die Dualität von Fest-, Veranstaltungs- und Turnbetrieb unter einen Hut zu bringen», erklärt de Bary. So erachtet er den gesetzten Anspruch, dass das Gebäude «aus einem Guss» daherkommt, als erfüllt.

Eine mit moderner Technik bestückte Bühne, die abgetrennt auch als separater Raum für verschiedene Zwecke genutzt werden kann, ist der Halle, die Wohlfühl-Atmosphäre ausstrahlt, neu angebaut worden. Über eine Längstrennwand kann sie in zwei Turnhallen umfunktioniert werden.

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