Budgetgemeinde
Die Königin zu Besuch: Uttwil ehrt an der Gemeindeversammlung Katja Stadler

Die Zahlen rückten am Dienstagabend fast ein bisschen in den Hintergrund. An der Budgetgemeinde nahm auch die neue Apfelkönigin teil. Sie sei authentisch, witzig und eine ideale Botschafterin des Kantons, sagte Gemeinderat Thomas Krois.

Trudi Krieg
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Katja Stadler und Gemeinderat Thomas Krois.

Katja Stadler und Gemeinderat Thomas Krois.

Bild: Trudi Krieg

Das Budget 2022 schliesst mit einem Minus von 142'000 Franken ab. Die 64 anwesenden Stimmbürger genehmigten es einstimmig, ebenso den Steuerfuss, der bei 48 Prozent bleibt. Trotz der leicht roten Zahlen gab Gemeindepräsident Richard Stäheli seiner Freude Ausdruck. Nach dem satten Rechnungsplus von 2020 sei die Gemeinde langfristig beim Finanzplan auf gutem Kurs. Für das laufende, wegen Corona spezielle Jahr, sei es noch schwierig, die Einnahmen und damit das Rechnungsergebnis vorauszusehen.

Zum Hochwasserschutz orientierte Stäheli, dass der Damm am oberen Weiher eigentlich fertig, aber noch nicht offen sei. Man müsse noch mit dem Liegenschaftsbesitzer und mit dem Heimatschutz einige Punkte bereinigen, rechne aber damit, dass der Damm noch in diesem Jahr freigegeben werden könne. Im Budget schlage die Sanierung des unteren Dammes zu Buche, die jetzt in Gang sei.

Würdigung für Katja Stadler

Ganz besonders begrüsste Stäheli unter den Versammlungsteilnehmenden Katja Stadler, welche am 2. Oktober in Weinfelden zur Apfelkönigin gewählt worden war. Gemeinderat Thomas Krois freute sich in seiner Laudatio, dass sich die Uttwilerin gegen 70 andere Bewerberinnen durchsetzte. Sie habe überzeugt durch Authentizität, Witz, Ausstrahlung und auch Leidenschaft für unseren Kanton. An 50 bis 60 Anlässen und Auftritten werde sie Uttwil und den Thurgau vertreten und zeigen, dass ihr Heimat eine Herzensangelegenheit sei. Sie sei in Uttwil glücklich zu Hause. Mit Applaus gratulierte die Versammlung «ihrer» Apfelkönigin.

Im Weiteren bürgerte die Versammlung Denis Jetishi sowie Fabio und Angelica Figliucci ein. Das Gemeindebürgerrecht wird rechtskräftig, sobald auch der Kanton Thurgau und der Bund die Bewilligung erteilen.

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