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Brunnen in Romanshorn: Die Stadt führt Gespräche mit dem Quartier

Der heimliche Abtransport eines historischen Brunnens sorgte im letzten Dezember für einen Aufschrei im betroffenen Quartier. Nun verhandelt der Stadtrat mit den Anwohnern.
Lara Jörgl
Er wurde in einer «Nacht-und-Nebel-Aktion» abtransportiert: An den im Jahr 1871 erbauten Brunnen im Löffelpark erinnert nun nichts mehr. (Bild:Reto Martin)

Er wurde in einer «Nacht-und-Nebel-Aktion» abtransportiert: An den im Jahr 1871 erbauten Brunnen im Löffelpark erinnert nun nichts mehr. (Bild:Reto Martin)

Beim Streit um den im Jahr 1871 erbauten Brunnen könnte es bald Fortschritte geben. Diesen transportierte die Stadt im letzten Dezember über Nacht aus dem Löffelpark ab(wir berichteten).

Damals zeigten sich Anwohner entrüstet über die Massnahme: «Wir waren schockiert, als die Stadt in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den Brunnen wegbrachte, die Sträucher rodete und den Boden mit Steinen bedeckte», sagte eine Anwohnerin an der Gemeindeversammlung im letzten Mai. Sie und ihre Nachbarn würden sich den historischen Wasserspender zurück wünschen. Sie seien auch bereit, etwas dafür zu tun. «Wir könnten selbst den Brunnen putzen, die Sträucher schneiden oder den Abfall am Boden beseitigen» Sie alle wollten nur, dass es wieder so werde wie früher.

Einige Anwohner hatten deshalb eine Petition ins Leben gerufen. Insgesamt unterschrieben 337 Personen die Bittschrift, die verlangt, dass der Brunnen zurück gebracht wird.

Auch die SVP will den Brunnen zurück

Monika Eugster, Präsidentin der SVP Romanshorn, verlangte an der gleichen Versammlung Antwort auf die Frage, wie es weiter geht. Auch ihre Partei will das Wahrzeichen des Quartiers zurück. So heisst es in einem Communiqé vom 30. Januar: «Die SVP unterstützt die Petition zur Brunnen-Rückversetzung und fordert vom Stadtrat unverzügliches Handeln.»

Im Hintergrund ist mittlerweile einiges gelaufen: Die Stadt hat sich schon mehrmals mit dem Petitions-Komitee getroffen und will sich demnächst mit der ebenfalls entstandenen Quartierdelegation zusammensetzen. Das Ziel: «Wir werden weiter an einem Vorschlag arbeiten, mit dem jeder zufrieden sein kann», sagt Stadtrat Patrik Fink. Wann die Streitparteien sich treffen würden, sei noch offen.

Daniel Bischof, Organisator der Petition Pro-Brunnen, ist jedenfalls zuversichtlich:

«Das Komitee und die Gemeinde stehen in Kontakt. Es scheint sich langsam wirklich ein vielversprechender Weg abzuzeichnen».

Wie es endgültig weitergeht, kann noch niemand sagen. Der Stadtrat beharrt weiter auf seiner Haltung, die Verhandlungen nicht in der Öffentlichkeit zu führen.

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