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Breiter Widerstand gegen 5G-Antenne in der Badi Romanshorn

Zehn Einsprachen sind gegen ein Baugesuch der Swisscom eingegangen. Die Stadt macht den Protestierenden keine allzu grossen Hoffnungen.
Markus Schoch
Mehrere Hundert Romanshorner wehren sich gegen den Bau einer neuen Mobilfunkantenne im Seebad. (Bild: Reto Martin)

Mehrere Hundert Romanshorner wehren sich gegen den Bau einer neuen Mobilfunkantenne im Seebad. (Bild: Reto Martin)

Die Swisscom will beim Seebad eine neue Mobilfunkanlage (5G) installieren. Die Pläne sind umstritten. Während der Auflagefrist des Baugesuchs sind bei der Stadt eine Sammeleinsprache mit rund 370 Unterschriften sowie neun Einzeleinsprachen eingegangen. In einem Leserbrief schreiben die Initianten:

«Aus unserer Sicht ist es unverständlich, dass in einer öffentlichen Badi ein 25 Meter hoher Sendemast erstellt werden soll, dies sowohl aus ästhetischen, gesundheitlichen und technischen Gründen.»


Und weiter: «Es bestehen bessere Lösungen, um punktuelle Defizite in der Mobilfunkversorgung zu lösen.» Von der Stadt erwarten die Einsprecher, dass sich diese dem Thema «grundsätzlich annimmt und dafür sorgt, dass die Ansprüche aller Betroffenen optimiert erfüllt werden.»

Stadt hat keinen Spielraum

Der Stadtrat hat Verständnis für die Verunsicherung der Bevölkerung. Er werde die Einsprachen sorgfältig prüfen, stellt er in einer Mitteilung in Aussicht. Die Behörde weist aber darauf hin, «dass die Stadt bei der Bewilligung keinen eigentlichen Spielraum hat». Mobilfunkantennen seien bundes- und kantonalrechtlich abschliessend geregelt.

«Sofern alle einschlägigen öffentlich-rechtlichen Vorgaben erfüllt sind, besteht von Gesetzes wegen ein Anspruch auf Bewilligung.»

Dies habe auch die Thurgauer Regierung in der Beantwortung von zwei Anfragen im Grossen Rat im Juni festgehalten. Änderungs- und Baugesuche für Antennen würden zwar vom kantonalen Amt für Umwelt geprüft und bewilligt, dies geschehe jedoch gemäss Kriterien des Bundes.

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