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Brand in Salmsach: Dachstock eines Mehrfamilienhauses stand in Flammen

Am Freitagmorgen ist in einem Mehrfamilienhaus ein Feuer ausgebrochen. Eine Person musste verletzt ins Spital gebracht werden. Gemäss erster Erkenntnisse beläuft sich der Schaden auf mehrere 100000 Franken.
Valentina Thurnherr
Am Morgen kurz nach halb vier brannte der obere Teil des Mehrfamilienhauses lichterloh. (Bild: Kantonspolizei Thurgau)

Am Morgen kurz nach halb vier brannte der obere Teil des Mehrfamilienhauses lichterloh. (Bild: Kantonspolizei Thurgau)

«Ich bin erst aufgewacht, als die Feuerwehr schon da war», sagt ein Nachbar. Zu dem Zeitpunkt sei nur Rauch aus dem Haus aufgestiegen. «Ungefähr um 04.35 Uhr brach das Feuer dann richtig aus und der ganze Dachstock brannte lichterloh.» Für ihn selbst sei das sehr unangenehm gewesen zu beobachten, denn das Ereignis weckte Erinnerungen. «Vor 11 Jahren ist mein Haus bis auf die Grundmauern niedergebrannt», sagt er. Das Feuer vom Nachbarhaus so nah an seinem habe all diese Erinnerungen wieder hochgebracht. «Ich dachte nur, hoffentlich passiert mir das jetzt nicht wieder.»

Rettungskräfte waren schnell vor Ort

Die Feuerwehr Salmsach wurde um 04.24 Uhr alarmiert und die ersten Einsatzkräfte waren nach wenigen Minuten dort. «Sobald wir eintreffen, machen wir möglichst schnell eine Erkundung rund um das brennende Gebäude um uns einen Überblick zu verschaffen», sagt Michael Tanner, Kommandant der Feuerwehr Salmsach. So würden sie auch feststellen, ob sich noch Personen im Innern befinden. «Wir versuchen meist auch uns bei den Nachbarn zu erkunden, wie viele Bewohner das Haus hat.» In diesem Falle sei im ersten Stock eine Person am Fenster gestanden und es brannte Licht. «Wir haben ihn also sofort gesehen und konnten entsprechend handeln.» Der 24-jährige Hausbewohner konnte mitsamt seiner drei Katzen aus dem brennenden Haus gerettet werden. Er trug unbestimmte Verletzungen davon und musst ins Spital gebracht werden. Die Katzen kamen in die Obhut eines Heims, wo man sich in der Zwischenzeit um sie kümmert. «Soweit ich es beurteilen kann sind die Tiere wohl auf», sagt Tanner. Die restlichen Bewohner des Mehrfamilienhauses haben sich eigenständig in Sicherheit bringen können. Die Wohnung aus der sie die Person gerettet haben, sei nun unbewohnbar. «Nur noch gut die Hälfte des Hauses steht, der Rest ist ein verkohltes Gerüst», sagt Tanner. Ausserdem sei der Dachstock komplett zerstört.

Insgesamt waren rund 100 Feuerwehrleute vor Ort. Mit Hilfe der Autodrehleiter des Romanshorner Stützpunktes mussten die Einsatzkräfte einen Teil des Daches entfernen, um so an das Feuer zu kommen. Auch der Fachbereich Atemschutz der Feuerwehr Arbon wurde aufgeboten und die Egnacher Feuerwehr kümmerte sich um den Verkehr. Die Arbonerstrasse war bis 07.30 Uhr gesperrt.

Brandursache ist noch unklar

Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, begannen die Abklärungen durch den Brandermittlungsdienst und ­Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Thurgau sowie eines Elektrosachverständigens. Gemäss erster Ermittlungen ­beläuft sich der Schaden auf mehrere 100000 Franken. «Zurzeit klären unsere Leute ab, was die Ursache war. Dafür müssen sie in der Brandruine alles ­genauestens untersuchen und das nimmt viel Zeit in Anspruch», sagte Daniel Meili, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, auf Anfrage.

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